Forsaken – im Klassik-Test (PS)

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So, nun seid Ihr eigentlich bereit für den Kampf. Was Euch nach dem Laden erwartet, überrascht allerdings selbst hartgesottene 32-Bit-Fans: Ihr düst in einer absolut flüssig an Euch vorbeijagenden Umgebung auf die ersten Flugdroiden zu und nehmt sie unter konzentriertes La­ser-Dauerfeuer: Während Ihr noch über die vorbeihuschenden Echtzeit-Licht­reflexe an den Wänden staunt, ballern die alarmierten Wächter zurück und düsen prompt aus Eurer Schußbahn. Nach dem wuchtigen Einschlag der feindlichen Salven knackt Ihr mit zwei, drei Treffern den Schild, und die Trümmer der Gegner fliegen rauchend zu Boden. Puhh, erst mal durchatmen. Mal sehen: Die Schilde sind geschwächt, aber die Gleiter­hülle ist voll intakt. Schnappt Euch die Power­pods und Waffenkapseln, die von den Droi­den übrig geblieben sind. Damit rüstet Ihr die Schlagkraft der Primärwaffe auf, und neue Systeme sind verfügbar.

Weiter geht’s: Schleicht Euch erstmal vorsichtig durch das sich aufschiebende Stahlschott nach drau­ßen. Verflixt, ein wild ballernder Panzer patrouilliert um die Ecke. Zum Glück schießt Eure neue Sekundär­waffe, die ”Solaris”-Rakete, auch um Kurven: Dank des Licht­scheins an der Tunnelwand wißt Ihr, daß die Rakete den Tank geknackt hat. Jetzt führt Euch der Weg nach oben. Die Tunnelkom­plexe sind in 360° konstruiert – allerdings hilft Euch auf Wunsch eine künst­liche Schwerkraft. Bei schnellen Flucht­manövern pendelt sich die Ego-Ansicht automatisch richtig ein, was die Orien­tierung in den weitläufigen Kom­plexen erleichtert. Eine Karte ist allerdings nicht verfügbar. Ihr solltet auf Eure Munition achten, deren Vorrat im Visierkreis ablesbar ist: Sekundärwaffen sind begrenzt, ebenso die Energie für Standard-Waffen wie Laser, Trojax oder Tranpulse. Wird die Energie nicht aufgefrischt, sinkt die Ka­denz rapide ab, und Ihr habt kaum Chancen, flinke Gegner zu erwischen.

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