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Die pausenlose Action in Forsaken vermittelt nicht nur durch die dutzendfach ineinanderlaufenden Lichtreflexe, Explosionseffekte und verschachtelte Kampfzonen eine neue ”Virtual Reality”-Dimension. Auch die wuchtigen Soundeffekte versetzen Euch direkt in’s Geschehen: Schon anhand der Geräusche erkennt Ihr, ob Eure Salven auf einen Schutzschild klopfen, oder ob eine Zielsuchrakete die Hülle des Gegners aufreißt. Meist entwickeln sich beim Vormarsch durch die Techno-Stollen kurze, überschaubare Gefechte: Ihr sondiert einen Gang oder Raum, dann pumpt Ihr aus einer strategisch günstigen Position die geeignete Waffe in den Feindverband und weicht per ”Strafing”-Seitflug den Geschossen aus.
Taktisches Vorgehen ist allerdings trotz der ausgefeilten Steuerung nicht immer möglich: Wie bei prominenten 3D-Vorbildern (Turok) enttarnen sich desöfteren ganze Schwärme von Feinden direkt neben Euch – dann heißt die Devise, sich schnellstens in einen engen Gang zurückzuziehen und die Armada im eigenen Laserfeuer verglühen zu lassen. Auch bei Aktivierung von Schaltern oder Einsammeln von Schlüsseln tauchen plötzlich neue Gegner in den Gängen auf. In solchen Massenschlachten geht zwar nicht die Grafikroutine, wohl aber die Übersicht in die Knie: Jeder Raketentreffer reißt Euer Bike aus der Flugbahn, nur unter großen Energieverlusten behauptet Ihr Euch im Getümmel. Ist allerdings ein Komplex mal gesäubert, nerven keine willkürlichen Gegner-Erscheinungen: In jedem Level ist eine feste Anzahl von Feinden plaziert.
Im ”Deathmatch”-Modus treffen zwei Spieler via Splitscreen aufeinander. In vier verschiedenen, beeindruckend flüssigen Arenen sammelt Ihr Munition und pirscht vorsichtig durch die Gänge: Schließlich kann hinter jeder Ecke Euer Kumpel mit einer ”Titan”-Sprengladung warten. Ansonsten herrscht Leere im Splitscreen – Droiden haben Pause.








