Forza Horizon 6 – im Test (Xbox Series X)

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Screenshot von Forza Horizon 6
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Seite 3

Viel versprochen wurde in ­Sachen Neugestaltung der Karriere, die sich in der Praxis zwar ein Stück weit am ersten Teil orientiert, aber keinen allzu großen Unterschied zu den Vorgängern macht. Wie gehabt geht es darum, genug Festival-Punkte einzusammeln, um den nächsten Rang zu erreichen (diesmal eben erneut in Form farbiger Armbänder) und weitere Wettbewerbe und abschließend ”Legend Island” (das sich als unspektakuläre Landmasse entpuppt) sowie die Marathon-Rennen freizuschalten. Das funktioniert nicht zuletzt dank etwas verschlankter Menüs und abgespecktem Storyrahmen (den Ihr nun wieder ohne eigene Stimme hinter Euch bringt) grundsätzlich gut und ist tatsächlich auch so strukturiert, dass Ihr nicht zwingend alle Aktivitäten abarbeiten müsst, es aber durchaus vorteilhaft für flottere Fortschritte ist, überall ein paar Punkte zu ergattern. Frisch oder gar einfallsreich ist das Konzept allerdings nicht.

Wem es nicht nur um Vollgas und Siegerpokale geht, der erfreut sich am zweiten großen Schwerpunkt: der Japan-Erkundung. Dazu zählen die weniger klassischen Renntypen wie Touge, das Zertrümmern von Maskottchen und Aufstellern oder die Storys. Natürlich sind auch die traditionellen Scheunen mit raren Fahrzeugen an abgelegenen Orten versteckt und neu dazu gesellen sich ”Schatzautos”, die Ihr auf Basis von Fotohinweisen aufspürt. Gefühlt überhäuft Euch Forza Horizon 6 nicht ganz so stetig mit frischen Vehikeln für Euren Fuhrpark wie der Vorgänger. Als sympathisches Konzept entpuppt sich dabei der ”Aftermarket”: Bei Ausfahrten stoßt Ihr immer wieder auf abgestellte Gebrauchtwagen, die vom Spiel dynamisch für Euch ausgesucht werden und spontan und vergünstigt auf Knopfdruck eingekauft werden können.

Fazit also: Forza Horizon 6 macht wenig richtig neu, aber fast alles richtig – schöner und spaßiger zu rasen geht kaum.

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