Frostpunk 2 – im Test (PS5)

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Wenn es um narrativ getriebene Aufbau-Strategie geht, dann führt kein Weg am 2018 veröffentlichten Frostpunk vorbei. Ziemlich genau ein Jahr nach der PC-Fassung erscheint Episode 2 nun für PS5 und Xbox Series. Thematisch knüpfen die Polen geschickt an den ersten Teil an, in dem Eure Aufgabe darin bestand, eine der letzten Städte der Menschheit während eines apokalyptischen Kälteeinbruchs vor dem Untergang zu retten. 1916 – 30 Jahre nach den Ereignissen des Ursprungsspiels – gibt es New London Gott sei Dank noch immer. Allerdings ist aus der kleinen Enklave mittlerweile eine ansehnliche Stadt mit rund 8.000 Einwohnern geworden. Das Problem: Die Kohlereserven, die den Wärme erzeugenden Generator am Laufen halten, gehen langsam, aber sicher zur Neige. Im Laufe der in fünf Kapitel (plus Prolog) unterteilten Storykampagne gilt es nun, in den umliegenden Frostlanden nach Nachschub und letztendlich einer brauchbaren Brennstoff­alternative zu suchen.

Gleichzeitig stellt Ihr Euch ­neuen Herausforderungen, die zum einen aus dem zunehmenden Bevölkerungswachstum resultieren, zum anderen aus dem Wunsch der Bewohner nach Mitbestimmung. Statt wie im ersten Frostpunk stampft Ihr hier also nicht mehr nur einzelne Häuser aus dem Boden, sondern ­ganze Areale mit unterschiedlichen Funktionen. So sorgen Wohn­distrikte für beheizte Unterkünfte, Nahrungsdistrikte für die Lebensmittelversorgung der Menschen, Extraktionsdistrikte für den Abbau von Rohstoffen, Industriedistrikte für die Herstellung alltäglicher Güter und Logistikdistrikte für die Zusammenstellung von Expe­ditionsteams, die in den Frostlanden Außenposten ins Leben rufen etc. Bevor ein neuer Bezirk errichtet und später auch mit Spezialgebäuden erweitert werden kann, muss jedoch zunächst einmal die dicke Eisschicht im Grund mit riesigen Maschinen aufgebrochen werden, was wertvolle ­Ressourcen und Arbeits­kräfte bindet.

Zudem müsst Ihr die Wünsche unterschiedlicher Bevölkerungsfraktionen im Blick behalten. Eng damit verknüpft sind der frische Ideenbaum mit seinen sechs Hauptkategorien (Beheizung, Ressourcen, Frostland, Stadt, Gesellschaft, Zentren) und der Stadtrat, in dem 100 Mitglieder regelmäßig über neue Gesetze abstimmen. Wer Mehrheiten durchsetzen will, muss dafür allerdings immer wieder Versprechen an einzelne Fraktionen abgeben, die es dann in vorgegebener Zeit einzuhalten gilt. Misslingt das, sinkt Eure Gunst bei diesem Lager – bis hin zur Bildung von radikalen Splittergruppen, die nicht nur Proteste anzetteln.

Neben der gelungenen Storykampagne offeriert Frostpunk 2 einen unterhaltsamen ”Utopia”-Modus mit sieben interessanten Karten und der Möglichkeit, alle Parameter wie das Spielziel (große Bevölkerung, riesige Vorräte etc.), die Startfraktionen und zusätzliche Herausforderungen selbst anzupassen.

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senser
I, MANIAC
senser

Wer Interesse hat, ist im PS Store mit PS Plus grade für 24 Euro zu haben.

senser
I, MANIAC
senser

Ja der große Sturm, da hat man wirklich um sein Überleben gekämpft.Auf schwer habe ich es dann auch noch mal geschafft. Beim höchsten Schwierigkeitensgrad musste ich dann dann aber auf geben.

Durandal
I, MANIAC
Durandal

Teil 1 war richtig gut. Wie man sich auf den grossen Sturm vorbereiten muss, super. Hat dann beim 2. Versuch ganz knapp gereicht 🙂 Teil 2 habe ich schon auf dem Stapel zu oberst hingelegt.

senser
I, MANIAC
senser

Das es mehr um Entscheidungen als ums Bauen geht gefällt mir zwar nicht ganz so gut, aber trotzdem werde ich den Teil auch irgendwann holen. Fand den ersten Teil schon besonders.Sehr schwer und einer der wenigen Spiele bei dem mich der Zeitdruck nicht genervt sondern Motiviert hat.

joia
I, MANIAC
joia

Teil 1 hat mir schon richtig gut gefallen – werde mir Teil 2 beizeiten auch zu Gemüte führen.