Gal Metal – im Import-Test (Switch)

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Jeder hat so seine Schwachstelle – bei den außerirdischen Octos ist das ­Heavy Metal. Leider war genau diese ­Musik Teil eines Kulturpakets, das die Menschheit mit einem Satelliten ins All geschossen hat. Und dummerweise hat genau ­diese Musik auch den Octo-Planeten in die Luft gesprengt. Kein Wunder also, dass die achtarmigen Aliens jetzt auf Rache sinnen. Allerdings kommt es direkt bei der ersten Menschen-Entführung zu Komplikationen körpertauschtechnischer Natur.

Ihr übernehmt die Rolle eines Schülers, der dank der Octo-­Aliens im Körper der Chefin einer rein weiblichen Metal-Band feststeckt und dazu auch noch die Stimme des Mädels in seinem Kopf hört. Die Band setzt sich aus ein paar hochgradig seltsamen Damen zusammen, die zwar völlig verschieden sind, aber trotzdem alle die Unterrichtszeit am liebsten im Chat verbringen und nach der Schule klassischer Musik neues Leben im Metal-Stil einhauchen. Gal Metal mag sich zwar als Rhythmusspiel bezeichnen, hält sich aber an kaum eine der üblichen Genre-Vorgaben. Hier drückt Ihr keine Knöpfe oder zieht Euren Finger über den Bildschirm. Es gilt, auf die Musik zu hören und dann als Drummer entsprechend die Joy-Cons zu schütteln! Es gibt kaum konkrete Vorgaben ­– bis auf ein paar Empfehlungen, welche Trommelrhythmen denn am besten zum jeweiligen Track passen würden. Ähnlich wie beim freien Jammen entscheidet Ihr selbst, wann welche Beats eingesetzt werden. Sind die Combos variiert und passend gewählt, regnet es Boni und der Song wird erfolgreich abgeschlossen. Das wirkt anfangs überwältigend, aber dafür gibt es die Möglichkeit, vor den Auftritten die neueste Komposition zu üben.

Nach der Schule könnt Ihr ähnlich wie in vielen Sim-Spielen auswählen, was Ihr in Eurer Freizeit tun wollt. Im Supermarkt arbeiten oder ins Game Center zocken gehen? Sucht Ihr Euch Tätigkeiten aus und trefft Eure Bandmitglieder, verbessert Ihr Eure Beziehung und schaltet amüsante Episoden frei. ­Diese Zeit kann auch zum Üben mit der Band ­genutzt werden. Und dies ist ­wirklich nötig, denn damit verbessern sich Eure statistischen Werte und es werden neue Drum-­Combos freigeschaltet, die gelernt werden wollen. Das Ende eines Kapitels bildet der obligatorische Kampf gegen die ­Aliens in Form einer Jam-Session. Schwer ist der ­Storymodus nicht, daher sollte dem Fortschritt wenig im Wege stehen – dafür hat es der Freie Modus wirklich in sich. Die zwölf Kapitel sind flott und mit Spaß durchgespielt, doch das wahre Meistern der Drum ­Rudiments dauert und motiviert. Gute Japanischkenntnisse sind empfohlen, denn der Großteil des Spiels besteht aus Comic-Panels und Sim-Elementen, dazu kann die Menge an Menüs recht verwirrend sein.

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