GetsuFumaDen: Undying Moon – im Test (Switch)

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In den letzten Jahren machte der frühere Star-Entwickler Konami in erster Linie durch Neuauflagen seiner Klassiker von sich reden – über das gründlich missratene Contra-Comeback breiten wir aus Gründen des Anstands aber lieber den Mantel des Schweigens. Mit Getsu­FumaDen wagt man nun einen weiteren Anlauf und holt sich dafür externe Indie-Hilfe: Das japanische Studio GuruGuru ist für das Comeback des nie außerhalb Japans erschienenen Samurai-Gruselabenteuers verantwortlich und ließ sich dabei vor allem von einem französischen Hit inspirieren: Das famose Dead Cells (90% in M! 09/18) stand in vielerlei Hinsicht für Undying Moon Pate.

Ihr steuert den rothaarigen Samurai Getsu Fuma (und später auch eine weitere Figur, die Ihr aber erst freispielen müsst) durch herrlich-höllische, prozedural generierte Levels, vermöbelt grausige Gegner und sammelt verschiedene Upgrades. Die meisten helfen Euch im aktuellen Run, andere haben langfristigere Auswirkungen und machen künftige Anläufe leichter. Es gibt Teleporter, Ihr tragt zwei Waffen, findet Extras mit Cooldown-Mechanik und bekämpft gelegentlich auch spektakuläre Bosse. Extras und Waffen kommen sehr abwechslungsreich daher: Keulen sind schwer, langsam und treffen hart, Speere haben mehr Reichweite und metallene Fächer lassen Euch besonders flink und flexibel angreifen. Ihr habt pro Level eine bestimmte Menge an ­Heiltränken im Gepäck, und gewinnt der Feind die Oberhand, dann ist der aktuelle Anlauf vorbei: Ihr findet Euch im Anwesen des Getsu-Clans wieder und geht im Idealfall wieder ein wenig gestärkt den nächsten Run an. So weit kennt man das alles aus Dead Cells. Grafisch geht das neue GetsuFumaDen dafür ganz eigene Wege: Anstatt auf Pixel-Grafik setzt das Höllenspektakel auf traditionell japanische Kunst. Ukyo-e, Wasserfarben – die detaillierten Hintergründe und Monster sind eine Augenweide und geben dem Spiel seine eigene visuelle Identität. Auch die Musik kommt traditionell daher: Treibende Trommeln, gezupfte Saiteninstrumente und unheimlicher Gesang versetzen Euch in die richtige Stimmung.

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Nicht ganz der erhoffte Knüller. Hoffentlich günstig für die Deluxe Edition.