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Im Koop-Modus mit Freunden und Fremden funktioniert das problemlos, seid Ihr alleine unterwegs, gesellen sich drei KI-Kameraden hinzu. Wer möchte, befehligt sie über ein Auswahlrad, nötig ist dies jedoch nicht. Sie folgen Euch selbstständig, feuern, wenn Ihr zum Angriff übergeht und werden ansonsten von Gegnern ignoriert. Per freischaltbarem Simultanschuss weist Ihr ihnen bis zu drei Ziele zu, die dann auf Knopfdruck gleichzeitig ausgeschaltet werden. Das erscheint speziell in eher sicheren Gebieten übermächtig, doch in Zonen mit stark befestigten Basen will der Einsatz wohlüberlegt sein: Erspähen Feinde getötete Kollegen, rufen sie Verstärkung, die dann auf Eure Stellung vorrückt. Weitere Unterstützung bekommt Ihr von den Rebellen: Markiert für sie überall in der Welt verteilte Container und befreit ihre Kämpfer aus Käfigen, um Mörserschläge, Fahrzeuge und Verstärkung anfordern zu dürfen. Die Gegner-KI zeigt im Gefecht Licht- und Schattenseiten: Mal fallen sie Euch klug in den Rücken oder lassen sich in bessere Feuerpositionen zurückfallen, mal ignorieren Sie Euch aber auch oder überfahren die eigenen Kollegen. Neben den Schergen des Kartells patrouillieren schwer bewaffnete Regierungstruppen mit Autos und Hubschraubern. Oft lässt sich durch geschickt platzierte Schüsse ein Konflikt zwischen den beiden Parteien heraufbeschwören, währenddessen Ihr Euch aus dem Staub macht.
Liegt Ihr gerade nicht auf der Lauer oder pumpt Blei in tätowierte Leiber, erforscht Ihr die riesige und wunderschöne Welt von Wildlands. Die kann sich in ihren gigantischen Ausmaßen mit der Just Cause-Serie messen, bietet aber auf den zweiten Blick mehr Abwechslung. Neben dicht bewachsenen Wäldern und bunten Dörfern erkundet Ihr felsige Einöden und Bergbaugebiete, streift durch die Monumente vergangener Zivilisationen und erforscht große Militär- und Industriekomplexe. All das inklusive ziviler Bevölkerung, typischer Fauna, Tag-Nachtwechsel und dynamischem Wetter. Wenn der Regen die sandigen Straßen in Matsch verwandelt und Blitze vom Himmel zucken, hat man gleich weniger Lust, sein behagliches Auto zu verlassen und durch den Schlamm zu kriechen. Erkundungsfreudige Naturen müssen sich aber in Geduld üben: In Wildlands ist die Dichte an interessanten Orten und Nebenzielen nicht so hoch wie bei einem Bethesda-Rollenspiel oder The Witcher III. Dafür freut man sich, wenn man auf einen Kartell-Stützpunkt trifft, warten dort doch meistens eine neue Bleispritze, Waffenteile oder zumindest Nachschub, mit dem Ihr einerseits die Rebellen erfreut und andererseits Euren Ghost aufrüstet.








