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Im Gegensatz zu The Division sind die Feinde in Wildlands keine Kugelschwämme, mit einem Level-1-Ghost und dem Standardgewehr tötet Ihr genauso effektiv wie mit einem Level-20-Veteranen. Jedoch bringen gesammelte Fertigkeitenpunkte und Vorräte Annehmlichkeiten, welche den Bolivien-Feldzug erleichtern und variabler machen: So stattet Ihr Euren Ghost mit Fallschirm, C4 und Minen aus, lasst seine Drohne Geräusche verursachen, um Feinde anzulocken oder gewährt ihm eine im Dunkeln praktische Wärmesicht. Waffen wechselt und modifiziert Ihr jederzeit im Inventar. Dank des wiederkehrenden Gunsmith-Editors habt Ihr vom Abzug über das Visier bis zum Lauf die volle Kontrolle über die Vorzüge Eures Arsenals – vorausgesetzt, Ihr habt fleißig Bauteile gesammelt. Besondere Leckerbissen stellen die Waffen der Bosse dar, die sich durch außergewöhnliches Design und überragende Werte von den Standardfabrikaten absetzen, jedoch nicht verändert werden können.
Die käsige Militärstory ist Geschmackssache und bei den Missionen kommt es auf Euren Einfallsreichtum an. Nicht wegzudiskutieren sind aber einige technische Schwächen: Fliegt Ihr im Helikopter, bauen sich Umgebungsdetails in der Ferne deutlich sichtbar auf und auch zu Fuß kommt die Grafikpracht erst im unmittelbaren Umkreis zur Geltung. Dazu ruckeln besonders Schatten gerne mal und Wasser clippt durch Schiffsböden. Und natürlich darf in keiner offenen Welt der ein oder andere unfreiwillig lustige Bug fehlen: Mal ließ sich unser Ghost auch auf dem Festland nicht vom Schwimmen abhalten, mal landete ein bestelltes Rebellenfahrzeug genau auf unserem Schädel und machte uns den Garaus. Das Spiel speichert jedoch so häufig, dass solche Patzer sich kaum negativ auswirken.
Rundum positiv präsentiert sich dagegen der Ton: Die Musik, die aus dem Autoradio plärrt, ist nicht jedermanns Geschmack, aber authentisch, die Stimmen der Charaktere passen auf Deutsch und Englisch und die Waffen krachen ordentlich.








