
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Da ich die beiden The Evil Within-Teile nicht gespielt und mich mit Resident Evil auch nur punktuell befasst habe, bin ich quasi von einschlägigen Erwartungen unbelastet an Ghostwire: Tokyo herangegangen. Das dürfte kein Nachteil gewesen sein, denn so stört mich der karge Gruselaspekt nicht weiter. Und eigentlich hat mir das Abenteuer auch mehr als genug Spaß gemacht, dass ich trotz seiner Längen auch nach dem Ende der Story noch gewillt bin, hin und wieder einen Abstecher in die sehenswerte Stadt zu machen, um ein paar Nebenaufgaben abzuklappern. Graust es Euch allerdings vor dem Gedanken an Karten, auf denen es vor Missions-Icons und Ähnlichem nur so wimmelt, ist Ghostwire eher nicht so Euer Ding – denn der Geist der Ubisoft-Formel von Far Cry & Co. scheint sich unter die Schar der japanischen Mystik-Gestalten gemischt zu haben. Mir hat es trotzdem gefallen, denn der Erkundungsaspekt funktioniert ebenso wie die (zugegeben recht schlichte) Kampfmechanik, und auch wenn die Story eher belanglos ist, hält sie das Geschehen ordentlich zusammen.
Michael Herde meint: Der Star des Spiels ist für mich ganz klar die Stadt. Sie bildet eine atmosphärisch dichte und detailverliebte Kulisse, vor der ein Schauspiel stattfindet, das origineller rüberkommen möchte, als es tatsächlich ist. Die Fingerfuchtelei schaut zwar ungewöhnlich und fesch aus, ist am Ende aber doch nur Pistole, Schrotflinte, Granatwerfer. Kämpfe steuern sich leider immer etwas steif, der Flow fehlt. Auf Dauer mangelt es generell an Abwechslung und Tiefgang, wenngleich es durchaus Freude bereitet, über Dächer zu springen und Sammelsachen zu horten oder den wirklich cool designten Gegner mit gleißenden Lichtblitzen Löcher in den Leib zu brennen. Schade nur, dass es immer wieder die gleichen Feinde sind. Kurzum: Man kann mit Ghostwire: Tokyo durchaus Freude haben, wenn einen der monotone, abgedroschene Spielablauf nicht stört. Mikamis nächster großer Wurf ist es aber nicht geworden.









Am Samstag die Deluxe Steelbook Edition erhalten.
Installiert, Performance Mode aktiviert und einfach Lust drauf.
Jedoch noch in Warteposition.
Hab auch Stranger of Paradise: Final Fantasy Origin als Steelbook günstig eingekauft.
Nach dessen Demo mach ich erstmal mit dem weiter.
wäre schön wenn mikami irgendwann nochmal ein spiel als director machen würde
das Gameplay und Quests sind etwas monoton.. aber durch Tokyo bei Nacht auf Hochhäuser zu grappeln, dann von Hochhaus zu Hochhaus zu gleiten, hat eine spezielle Feeling (die Atmosphäre us allg. sehr gelungen),
und das (Naruto ish) Action m acht später spass (auf hard perfect, nur ganz am Anfang, bis man die Steuerung kennt, ist ev. besser auf Normal oder etwas Geduld zu bringen, ..später ists perfect auf Hard und das Action ist sehr flüssig .. und man Stealth auxh vermehrt auf Hard)
.. es macht einfach Spass Tokyo mit neuen Distrikte oder neue Moves nach all den upgrades zu suchen, und zwischen drin kl. Rätsel zu lösen oder spannende Bosse zu bekämpfen
Ich hätte auf eine abgedrehte Spiel – Erfahrung gehofft. Als Plus würde ich gern proben spielen.
Mir hat das Spiel sehr gut gefallen. Irgendwie finde ich die rudimentären japanischen Open-Worlds aus Ghostwire:Tokyo, One Piece: World Seeker & co. entspannender als die ausgefeilteren Riesen-Maps aus dem Westen …
Hmm, irgendwie hab ich schon Bock drauf es zu spielen, aber die hier genannten Kritikpunkte, wie monotoner Spielablauf, simples Kampfsystem, mangelnde Abwechslung, voll gepackte Karte etc. dürften mir den Spielspaß vermutlich verleiden.