
Meinung
Matthias Schmid meint: Was hättet Ihr gesagt, wenn der dritte ”Herr der Ringe”-Kinofilm nur 60 Minuten gedauert hätte? Ihr wärt sicherlich hin und her gerissen zwischen ’Mann, ist der Streifen genial!’ und ’Was? Schon vorbei?’ Genau so erging es mir bei God of War: Chains of Olympus. Nach nur fünf Stunden habe ich den Endgegner besiegt, alle Umgebungen gesehen, alle Schlachten geschlagen. Diese fünf Stunden waren genial, keine Frage: Bombast-Grafik, tolle Kämpfe, prachtvolle Umgebungen – die PSP-Fassung bietet genau das, wofür ich die PS2-Spiele so geliebt habe. Doch fünf Stunden sind mir zu wenig: Zu wenig Rätsel, zu wenig Waffen, zu wenige große Tempel, zu wenig Neues aus dem God of War-Universum. Ich empfehle das Spiel dennoch jedem Actionfan – wer die PS2-Episoden allerdings kennt, für den ist dieses Abenteuer viel zu schnell vorbei.
Ulrich Steppberger meint: Matthias hat schon Recht: Chains of Olympus ist sehr kurz – aber auch sehr gut. Mich stört der knappe Umfang weniger, denn ein Handheld-Abenteuer braucht nicht zwingend so lang zu sein wie ein Heimkonsolen-Teil. Was Kratos mir hier bietet, das hat es in sich: Die wuchtig inszenierten Kämpfe sind blutig wie immer, ein paar Neuheiten wie z.B. der Efreet-Zauber machen optisch besonders viel hier. Die Steuerung funktioniert auf der PSP tadellos und witzige Freischalt-Boni gibt’s ebenfalls – klasse!




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Ich finde, nur weil ein Spiel schnell durchgespielt werden kann, ist es dennoch seinen vollen Preis wert, wenn es sonst wirklich gut ist, so wie eben dieses God of War.
Ich hatte mir damals z.B. für dass Mega Drive das erste Jurassic Park gekauft. Egal ob mit Alan Grant oder dem Velociraptor, konnte das Spiel in unter einer halben Stunde durchgezockt werden, mit dem Raptor waren es glaube ich so um die 10 oder 12 Minuten.
Mir war das Spiel dennoch die 130 Mark wert, weil ich damit irre viel Spaß hatte und es so oft durchgezockt habe, daß ich es nicht mehr zählen kann.
Chains of Olympus war damals technisch und spielerisch ein absolutes Brett für die PSP gewesen, womit ich auch deutlich länger als nur 5 Stunden meinen Spaß mit hatte und zumal Vollpreis bei der PSP immer noch günstiger war, als zB bei der PS2.
Für mich persönlich bestimmt außerdem allein die individuelle Qualität eines Videospiels den Wert bzw den Preis, den ich bereit bin dafür zu bezahlen und nicht die Spielzeit bzw die Länge des Titels.
Lieber habe ich zB 5 Stunden richtig viel Spaß mit einem God of War, als das ich 10-20 Stunden an einem weniger spannenden Spiel sitze, wo sich die Zeit wie Kaugummi zieht.
Ich hab mir dieses Jahr zB unter anderem die Retail-Version von Esp-ra-de Psi für Switch gekauft, 69,99€ dafür (sehr gern) bezahlt und den Kauf keine Sekunde bereut.
Dieses Game kann man übrigens unter einer halben Stunde “durchgespielen” , auch wenn es natürlich wie die meisten Games aus dem Genre (Shmup), deutlich mehr Wiederspielwert bietet. 😉
Ich hatte es gebraucht gekauft und nicht bereut.
Wobei Vollpreis für PSP damals 49,99€ bedeutet hat. Ich habe den Kauf nie bereut.
Daxter bleibt für mich dennoch das Highlight von Ready At Dawn für die PSP.
Wow! Ein GoW das nach 5 Stunden vorbei war – und sicherlich zum Vollpreis über die Ladentheke ging – bekam dennoch eine Must-Have-Wertung? 🤨 Da hätte ich mich aber ein wenig verars… gefühlt damals. Zum Glück interessierte mich die Marke damals noch nicht.
Ist ja angeblich in der Mache:
https://www.gamepro.de/artikel/god-of-war-playstation-remaster,3421046.html
Ich fand beide PSP-Ableger nicht verkehrt. Haben mir gut gefallen. Später dann nochmal auf der PS3 in der Collection.
Die alte God of War-Reihe hätte ich gerne mal in einer feinen Collection für PS5, dann bräuchte ich die PS3 nicht mehr herauskramen für die Spiele. Denn die spiele ich heute noch immer wieder mal gerne zwischendrin.
Das erste Spiel, das die vollen 333 MHz der PSP CPU genutzt hat. Nutze in letzter Zeit wieder öfter die PSP Go, auf der ich das Spiel auch installiert habe.
Was für eine Epos.