Gran Turismo: The Real Driving Simulator – im Klassik-Test (PSP)

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Davon abgesehen setzt Gran Turismo konsequent auf das Zwischendurch- und Sammel-Prinzip: Fahrt einzelne Rennen und kauft Fahrzeuge – das war’s. Nicht einmal ein rudimentärer Karriere-Modus ist vorhanden, als alternative Renntypen stehen lediglich der von GT 5 Prologue bekannte Driftwettbewerb sowie die Zeitjagd zur Verfügung. Die Einstellmöglichkeiten beschränken sich auf Rundenzahl, Schwierigkeitsstufe (bei der Ihr pro Stecke immer erst mit der niedrigsten anfangen müsst) und Gegnerautos (sie fahren genau Euer oder sonst ähnliche Vehikel). Apropos Gegner, Ihr tretet stets gegen ein Computer-Trio an, mehr (oder weniger) sind nicht vorgesehen. Nun ist das eine feine Sache, wenn man einfach mal eine Partie spielen will, doch längerfristig motivierende Alternativen wie eine Kampagne vermissen wir schmerzlich. Als Belohnung kassiert Ihr lediglich Geld, mit dem Ihr neue Autos kauft, denn zu Beginn könnt Ihr zwar alle Kurse wählen, besitzt aber nur einen Boliden.

Nun sollte man meinen, dass Polyphony Digital angesichts des reichhaltigen Fuhrparks daran gelegen sein sollte, dem Spieler den Zugang zu den Flitzern zu erleichtern – doch weit gefehlt. Im Autohaus-Menüpunkt findet Ihr stets nur vier Hersteller, von denen jeweils maximal zehn Modelle angeboten werden. Alle zwei virtuellen Spieltage wechselt das Sortiment zufällig – wer also z.B. einen Ferrari haben will, muss darauf hoffen, dass die italienische Nobelmarke irgendwann einmal auftaucht, doch das kann dauern…
Das ist den Entwicklern durchaus bewusst, statt aber das merkwürdige Konzept entsprechend zu ändern, empfehlen sie kurzerhand in der integrierten Anleitung, man solle doch einfach mehr mit Freunden spielen und Autos tauschen. Einen Online-Modus gibt es aber nicht, somit müsst Ihr die Kumpels in einem Raum versammeln. Dann stehen die gleichen Rennoptionen und sogar noch mehr zur Verfügung: So lassen sich verschiedene Handicaps wie versetzte Startplätze oder Leistungsboni bzw. -abzüge einstellen, um unterschiedliches Können auszugleichen. Wer unbedingt will, kann einen KI-Fahrer einsetzen, der sich an den im Solospiel gezeigten Leistungen orientiert. Abschließend sorgt ein Zufallselement dafür, dass manchmal das Preisgeld nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip ausgeschüttet wird.

Gran Turismo auf der PSP kann viel und bietet viel, wenn Euch Fahrübungen und einzelne Rennen reichen. Die sind mit kleinen Einschränkungen großartig umgesetzt und werden dem großen Namen gerecht. Weil aber darüber hinaus eine ganze Menge fehlt, was man von einem modernen Rennspiel erwarten kann, bleibt ein zwiespältiges Gefühl – und das Fazit, dass das Gesamtwerk in dieser Form nicht prädikatswürdig ist.

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Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Ein Rennspiel vor die Geistern scheidet.
Eine liebe es für das Fahrprüfung. Anderen meckern die geringen Umfang.

Sollte ich mal geben.

Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Lincoln_Hawk

Komplett in englisch das fand ich bisschen schade

Walldorf
I, MANIAC
Walldorf

Nutze die PSP Go noch ab und zu. Müsste mir das Spiel mal anschauen.

Runner
I, MANIAC
Runner

Das Spiel habe ich Hunderte oder wenn nicht sogar Tausend Stunden gespielt. Den Kritik-Punkt, das man nur per Zufall Auto s kaufen kann, habe ich nie nachvollziehen können. Man kommt extrem schnell zu einer größeren Garage. Ist hier eben mal anders gemacht und nicht die klassische Karriere. Ich habe das Spiel zum Release 2009 gleich sofort gekauft und dann bis ca 2014 übelst viel gespielt. Für sich und für die PSP ist das wirklich ein sehr gutes Spiel. Ich hätte 85% gegeben.

Man kann übrigens per Tastenkombination sofort alle Autos im Spiel haben. Und auch die 2 Ferrari:-).

Und sich danach auch gleich die Auto s zu Gran Turismo 5 in den Arcade Modus hochladen. Funktioniert alles. Hab ich schon oft gemacht.

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