Grand Theft Auto: Vice City Stories – im Klassik-Test (PS2)

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Sie haben es doch getan: Wer gedacht hatte, Rockstar würde sich die Chance entgehen lassen, auch das zweite PSP-GTA noch auf die PS2 umzusetzen, der irrt – zwar wurde diesmal mit der offiziellen Ankündigung recht lange gewartet, dafür kommt das fertige Vice City Stories (aber auch wieder ohne die Mehrspieler-Modi der Handheldfassung) umso schneller daher.

Wie beim Vorgänger Liberty City Stories dient ein früherer Teil als Vorlage, nur dass Ihr jetzt einige virtuelle Jahre vor dem Geschehen von GTA: Vice City (dt.) unterwegs seid. Das Szenario wurde bis auf eine Hand voll Details weitgehend unverändert übernommen und glänzt damit erneut als stilvoll inszenierte Hommage an das echte Miami – strahlende Sonnenuntergänge und pastellfarbene Neontöne bei Nacht inklusive. Die Handlung wurde dagegen komplett neu entwickelt und Euer virtuelles Alter Ego Vic Vance ist patenter als sein Vorgänger Tommy Vercetti: Vor allem sauft Ihr im Wasser nicht mehr gleich ab, sondern könnt nun kurze Distanzen schwimmen, bevor Eure Muskeln erlahmen.

Die Vehikelvielfalt eines San Andreas bieten die Vice City Stories zwar nicht (die PSP-Herkunft erlaubt nicht mehr), doch neben Autos und Motorrädern aller Art könnt Ihr nun wieder Helikopter kapern und damit abheben. Neu für das GTA-Universum ist zudem die Möglichkeit, gezielt ein kriminelles Imperium aufzubauen: Habt Ihr einen bestimmten Wendepunkt in der Handlung erreicht, dürft Ihr verschiedene Betriebe mit etwas Überredungskunst von anderen Gangs ‘erwerben‘ und dort Eure eigenen Geschäfte wie Prostitution oder Schutzgelderpressung aufziehen. Erfüllt Ihr außerdem die dazugehörigen Miniaufträge, erhaltet Ihr jeden Tag ein sattes Einkommen – mit dem könnt Ihr z.B. nach Verhaftungen sofort wieder Euer Waffenarsenal übernehmen.

Einige sinnvolle Verbesserungen im Spielablauf sind also dabei, eine Reihe traditioneller Problempunkte wurden aber nicht gelöst: So gibt‘s weiterhin nur wenige Speicherpunkte, Missionen müssen immer von vorn begonnen werden und das Zielsystem ist nicht das intelligenteste – da hilft nur das Warten auf GTA IV. Auch grafisch ist trotz schicker Szenarien nicht zu übersehen, dass das Abenteuer ursprünglich auf der PSP debütierte: Teils verwaschene Texturen und die üblichen Ruckler bleiben nicht aus – dafür genießt Ihr auf der PS2 eine deutlich komfortablere Steuerung mitsamt guter Kamerakontrolle.

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xarjaz
I, MANIAC
xarjaz

Ich habe VCS und den Vorgänger Liberty City Stories auf der PSP gespielt und es war UNGLAUBLICH. Ein echtes 3D GTA für die Hosentasche!
Man hat genau die richtigen Anpassungen für ein Handheldspiel gemacht. Präsentation und Erzählstil wurden so gut es geht (und es ging ziemlich gut) übertragen, aber die Missionen deutlich verkürzt sodass man auch unterwegs in der Bahn mal schnell eine Runde spielen konnte.

Alleine dass diese Spiele sich auf Konsole mit den “großen” Konsolenspielen messen können und dabei das eine oder andere alt aussehen lassen, sagt alles über die Qualität, die da abgeliefert wurde.

Wichtig übrigens: britische oder US Fassung kaufen! In der deutschen Version fehlten die spaßigen Rampages.