GRID Legends – im Test (PS4 / PS5 / Xbox One / Xbox Series X)

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Machen wir einen Zeitsprung zurück in den Herbst 2019: Damals schickte Codemasters nach fünf Jahren Wartezeit eine Art Neustart der GRID-Serie ins Rennen, dem wir prima Fahrverhalten und feines Aussehen attestierten, aber auch eine Knausrigkeit beim Streckensortiment und dem Drumherum bescheinigten. Seitdem wurden die Rennspielspezialisten der Branchengröße ­Electronic Arts einverleibt und widmeten sich nach der obligatorischen F1-Jahresfortsetzung und vor dem nächsten Rallye-Abstecher (ab 2023 ist man bekanntlich im Besitz der WRC-Lizenz) einer Art Semi-Fortsetzung des viel­seitigen Vollgasspektakels.

GRID Legends übernimmt viele der gelungeneren Aspekte des Vorgängers und stockt die Zahl der Schauplätze akzeptabel auf: Ganz neu im Sortiment sind die beiden Städte London und Moskau sowie die schicke ­Rennstrecke Strada Alpina, dazu gesellen sich von früheren Teilen bekannte Örtlichkeiten wie Paris, Chicago, San Francisco oder Mount Panorama. Ebenfalls wieder mit dabei sind ein paar Wettbewerbstypen, so dürft Ihr Driftpunkte sammeln oder an Ausscheidungsrennen teilnehmen. Zusammen mit einer Handvoll frischer Autoklassen (etwa Elektro-Flitzer und Trucks) sorgt das wie erwünscht für mehr Abwechslung in der neu strukturierten ­Karriere, die allerdings auch mit einigen unausgegorenen Aspekten (Sponsorverträge haben zum Beispiel kaum Einfluss) und unnötigen Fortschrittsbarrieren nerven kann.

Stolz ist man bei Codemasters vor allem auf den ”Driven to Glory” getauften Story-Modus, bei dem Ihr etwa sechs bis acht Stunden vorgegebene Rennen fahrt und Filmschnipsel im Netflix-Doku-Stil betrachtet. In der Praxis ist das Konzept zwar gut gemeint, kann sein Potenzial aber kaum abrufen. Was da an Geschichte abgespielt wird, ist fast gänzlich losgelöst von Euren Leistungen auf der Piste und überwiegend so belanglos in Szene gesetzt, dass wenig davon in Erinnerung bleibt.

Wie gehabt überzeugt GRID Legends vor allem, wenn es auf den Asphalt geht: Die Grafik kann sich vor allem bei den Stadtrennen sehen lassen und bringt die Dynamik ordentlich rüber, das recht unkomplizierte Fahrverhalten erfreut vor allem Raser, die nicht so auf Sim-Anspruch stehen. Kurios allerdings, dass wir selbst auf hohem Schwierigkeitsgrad das Feld oft um mehrere Sekunden abhängen konnten.

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Runner
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Anfänger (Level 2)
Runner

BlackHGT hat es auf den Punkt gebracht. Exakt meine Meinung. Wer auf Rennspiele steht sollte auf jeden Fall mal reinschauen. Es hat auch wirklich eine recht gut Grafik.

BlackHGT
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
BlackHGT

Ich finde sowohl Legends wie auch sein Vorgänger super. Ich schätze sehr das ich da einfache und schnelle Renn-Action bekomme, nicht viel Eingewöhnung brauche, Ein coolen mix an Rennclassen bietet und die eine oder andere gelungene Strecke bietet.
Es ist einfach eine gute Abwechslung vom Sim/Simcade für ein/zwei Renne. Zwischendurch. 😊

schweini
I, MANIAC
Maniac
schweini

Zum Glück kam GT7 zeitgleich, sonst hätte ich mir das am Ende noch angetan. Der Vorgänger geht schon und ist eigentlich noch recht schick finde ich.

Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Lincoln_Hawk

Mir gefiel der Vorgänger auch nicht