
Meinung
Oliver Schultes meint: Die Guitar Hero-Serie nähert sich der Perfektion: Die wenigen Kritikpunkte des ersten Teils wurden konsequent ausgemerzt und der Spielumfang deutlich erhöht. Gesellige TV-Gitarreros freuen sich jetzt über den launigen wie abwechslungsreichen Coop-Modus, der mit unterschiedlichen Instrumenten echtes Bandgefühl aufkommen lässt. Mein Guitar Hero 2-Highlight ist allerdings der geniale Trainings-Modus, der aufkommenden Frust im Keim erstickt: Übt schwierige Liedpassagen in unterschiedlichen Tempi und steigt zum Rock-Gott auf! Leider müsst Ihr auf dieses Feature unter Umständen schon recht früh zurückgreifen, denn selbst in den ersten Song-Kategorien sind einige überraschend knifflige Titel versteckt – der Vorgänger erschien mir ausbalancierter.
Ulrich Steppberger meint: Selbst ausgewiesene Instrumentenmuffel langen hier gerne in die Saiten: Guitar Hero 2 knüpft nahtlos an die Qualitäten des Vorgängers an, so mitreißend gestaltet sich kein anderes Musikspiel. Zwar häufen sich für meinen Geschmack in der zweiten Hälfte des Karriere-Modus’ Songs, die für Nicht-Rocker teils weniger gut verdaulich sind, aber an der Qualität der Titel gibt es nichts zu rütteln. Schade, dass wir bis zur Xbox-360-Fassung mit der Möglichkeit, später frische Liederpacks nachzukaufen, noch etwas warten müssen. Aber auch auf der PS2 erreicht das mitreißende Gitarren-Epos neue Höhen: Für gesellige Schraddler ist der Coop-Modus mit Basseinsatz grandios, das sehr gute Training hilft bei den kniffligen Passagen weiter – denn einfach ist Guitar Hero 2 nicht.








