Gun Metal – im Klassik-Test (Xbox)

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Meinung & Wertung

Stephan Freundorfer meint: Liebt Ihr Action-Feuerwerke à la Incoming, könnt Ihr Gun Metal unbesehen kaufen: Herrliche Explosionen, ein vielfältiges Waffenarsenal, jede Menge aggressiver Feinde und riesenhafte Mutterschiffe addieren sich zu einer schweißtrei­ben­den Ballerei, wie sie auf der Microsoft-Konsole bislang fehlte. Auch technisch beeindruckt das Werk der Engländer: Hohe Bildrate trotz wunderschöner, weiter Landschaften (die mit entflammbaren Wäldern und niederzutrampelnden Strukturen sogar Interaktivität aufweisen) und einer meist enormen Objekt­­zahl auf dem Bildschirm – das muss den Programmierern erstmal einer nachmachen. Der Pferdefuß an Gun Metal ist allerdings ebenfalls Rage-typisch: Das Spieldesign ist weder ausgeklügelt, noch tiefgründig. Lineare Missi­onen, die weitgehend ohne Taktik auskommen, eine schwach erzählte Story (die dank der peinlichen Sprachausgabe mehr zum Lachen als zum Mitfiebern verleitet) und das letztlich viel zu schnelle Durchspielen der 14 Aufträge lassen den Titel nach einer kurzen Staun- und Abreagierphase im Regal verschwinden. Da wäre mehr drin gewesen…

Prächtig inszenierte, aber leicht hirnlose Ballerei in der Pilotenkanzel eines Mechs respektive Kampfjets.

Singleplayer73
Multiplayer
Grafik
Sound
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