Gundemonium Collection – im Test (PS3)

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”Wir haben herausgefunden, wo sich die meisten Basen der Verräter befinden!“ – ”Okay. Macht Euch bereit! Schaltet sie alle aus!“ Dieses Zitat aus einer Zwischensequenz von Hitogata Happa erklärt Eure Mission und verrät den Schlüssel für vordere Plätze in der Online-Rangliste: keine Gegner entkommen lassen! Das knifflige 2D-Ballerspiel ist Teil der Gundemonium Collection. Zusammen mit seinen horizontal spielbaren Geschwistern Gundemonium Recollection und GundeadliGne. Doch besonders Hitogata Happa steckt voller Überraschungen: Selbstmord als Spielprinzip etwa. Um eine Bombe zu zünden, müsst Ihr direkt in die Gegner steuern, sobald Eure Flussleiste voll ist. Anders bekommt Ihr vor allem die hartnäckigen Endbosse unter Zeitdruck kaum klein. Gegner sind außerdem mit einem Kreis markiert. Haltet Ihr Euch darin auf, bremst das alle Kugeln innerhalb dieser Kontrollzone – ein Vorteil, der über Leben und Tod Eurer Spielfigur entscheidet. Denn nur selten offenbart der Kugelteppich große Maschen. Doch wer fleißig grüne Edelsteine sammelt, darf sich zwischen den Levels dutzendweise mit neuen Leben beziehungsweise Spielfiguren eindecken. Jede bestückt übrigens mit extrem unterschiedlichen Waffensystemen. Die beiden Gun-Spiele zeigen sich etwas konventioneller, sind aber ebenfalls mit einer Armada Spielmechanik-Kleinkram gepflastert. Diverse Bildschirmanzeigen im Auge zu behalten und dabei alle Joypad-Knöpfe richtig zu bedienen, dürfte in der Hektik manchen überfordern. Werft in jedem Fall vor dem ersten Spiel einen Blick auf die Tastenbelegung: Die Standard-Auswahl ist nicht ideal. Auch bei der Gesamtpräsentation wartet kein Kassenschlager-Niveau: Alle drei Ballerspiele sind im PC-Original sogenannte Doujin-Shooter. Also Indie-Spiele aus Japan, die eine verschworene Gemeinde eifriger Programmierer meist in Eigenregie und kleiner Auflage anbietet. Dass die drei bereits etwas älteren Geheimtipps von Entwickler Platine Dispositif überhaupt im PlayStation Network erschienen sind, ist ein Wunder.

Drei schräge Bullet-Hell-Shooter in einem – auch einzeln für je fünf Euro zu haben.

Singleplayer7
Multiplayer
Grafik
Sound