Gungrave – im Klassik-Test (PS2)

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Wenn japanische Animegrößen ein Spiel mitentwickeln, wird’s auf jeden Fall stilvoll: Yasuhiro Nightow (‘Trigun’) und Kosuke Fuji­shima (‘Ah! My Goddess’) zeichneten für das Design der Charaktere bzw. Mechanik in Gungrave verantwortlich. Nicht weniger extravagant gibt sich die Story, die in schicken FMV-Sequenzen erzählt wird: Als wieder­auferstandener Schutzengel eines Mädels zieht Ihr gegen ein Gangster­imperium in den Kampf und ballert alles weg, was nicht niet- und nagelfest ist. Euer Held stapft durch ein halbes Dutzend Levels wie düstere U-Bahn-Stationen, sterile Fabriken oder ein apokalyptisches Chinatown.

Für Eure Säuberungsaktionen seid Ihr mit zwei Schnellfeuerwummen und unendlicher Munition ausgerüstet, außer­dem schleppt Ihr einen mannshohen Sarg auf dem Buckel herum. In Nahkampfsituationen verschafft Ihr Euch Platz, indem Ihr den Holzkasten herumschleudert. Außerdem enthält der morbide Rucksack (so Ihr sie im Spielverlauf freigeschaltet habt) ne­ckische Extrawaffen wie Raketenwerfer oder Granaten-Rundumsalve. Allerdings funktionieren diese Spezialattacken nur, wenn Ihr sie durch lange Verwüstungskombos aufgeladen habt – besonders für die Bosse am Levelende  unabdingbar.

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