Halo: Spartan Assault – im Test (XOne)

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Ein Halo ohne Master Chief geht nicht? Denkste! Sowohl Halo: ODST als auch Halo: Reach kamen ziemlich gut ohne den Über-Spartan aus. Gleiches gilt nun für die Portierung des Windows-Spiels, das bereits im vergangenen Sommer für Smartphones und Tablets erschien. Die Spartans Davis und Palmer betreten im Kampf um Draetheus-V ein neues Genre: Twinstick-Schießerei statt Ego-Action steht auf dem Plan.

Die Geschehnisse des Spiels liegen zwischen Halo 3 und Halo 4. In insgesamt 30 Missionen, die sich in sechs Kapitel aufteilen, übernehmt Ihr die Rolle eines der beiden Spartans. Grundsätzlich ballert Ihr mittels Primär- und Sekundärwaffe sowie Granaten auf bekannte Allianz-Feinde wie Grunts und Brutes. Manchmal sollt Ihr nur einen Ort verteidigen, in anderen Abschnitten hingegen muss die feindliche Artillerie zerstört werden. In einigen Abschnitten bemannt Ihr stationäre Geschütze oder nutzt Fahrzeuge für schnelleres Vorankommen. Eure eigenen Waffen sind prinzipiell vorgegeben: Beim Start der Mission befinden sich beispielsweise Doppel-Maschinenpistolen und Schrotflinte im Inventar, allerdings könnt Ihr diese auf dem Schlachtfeld gegen die Schießprügel der Feinde, wie etwa ein Lasergewehr, eintauschen. Zusätzlich führen die beiden Spartans eine Spezialfähigkeit wie Tarnung oder Schild mit sich. Einmal aktiviert, wird Euer Soldat so z.B. kurzzeitig unsichtbar. Nach Benutzung benötigt der Gegenstand allerdings eine kurze Abklingzeit. Reiht Ihr mit Waffen- und Itemeinsatz schnell Kills aneinander, steigt Euer Multiplikator und sorgt für hohe Punktzahlen.

Wollt Ihr lieber mit mächtigen Waffen wie dem Spartan Laser oder einem Boost für Euer Schild in die Schlacht ziehen, müsst Ihr diese vor der Mission kaufen. Dazu löst Ihr XP ein, die Ihr bei den Aufgaben verdient habt, oder Ihr kauft gegen echtes Geld sogenannte Credits. Allerdings können diese Sonderwaffen nur für die anschließende Mission verwendet werden, ein erneuter Einsatz kostet Euch wieder. Wer es gern schwerer mag, aktiviert vorab diverse Schädel für Sonderbedingungen.

Halo: Spartan Assault kann seine mobile Herkunft nicht verleugnen. Die Optik ist zwar sauber und bietet abwechslungsreiche Areale, hebt sich damit aber nicht von seiner mobilen Vorlage ab. Die Steuerung verändert das Twinstick-Prinzip etwas: Linker Stick bewegen, rechter Stick zielen, feuern auf Tastendruck – das klappt problemlos. Musikalisch spielen Themen, die sich an bekannte Halo-Soundtracks anlehnen.

Sehr knapp gerät allerdings die Spielzeit. Pro Mission braucht Ihr nur wenige Minuten, zumal das Score-System neben den Abschüssen auch schnelle Spielzeiten belohnt. Nach rund 2,5 Stunden habt Ihr die Solo-Kampagne durch. Der Online-Koop-Modus bietet fünf eigene Missionen, daneben sorgen wechselnde Herausforderungen Marke ”Töte X Grunts mit Granaten” für Kurzweil – insgesamt bieten die Spartans solide Baller-Action.

Sascha Göddenhoff meint: Die Spartans Palmer und Davis treten in Spartan Assault als absolute Kurzunterhalter auf. Innerhalb weniger Minuten habe ich mein Missionsziel erfülllt: mal etwas beschützen, an anderer Stelle schlicht alles wegschießen. Das Ganze wird mit ordentlicher Grafik und Spielbarkeit serviert, bleibt in Sachen Inszenierung und Spaßfaktor jedoch sehr blass. Gerade wenn mir eine Mission zu gefallen beginnt, ist sie auch schon vorbei. Außerdem finde ich das Upgrade-System überflüssig, weil sich jede Aufgabe problemlos mit der Standardbewaffnung bewältigen lässt. Die Story spielt wohl nur für absolute Halo-Fans eine Rolle, ich empfand sie als unwichtig. Kooperativ spiele ich lieber als allein, aber eben auch nur für sehr kurze Zeit. Zum Preis von 15 Euro erwarte ich einfach mehr!

Ordentliche, aber sehr kurze Spartan-Schießerei.

Singleplayer6
Multiplayer
Grafik
Sound
Kaoru zero one
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Kaoru zero one

mh, also hab mir das Spiel zum X360 release gekauft und hab erst vorgestern richtig angefangen zu spielen… über nett kommt es aber nicht und ich beiß mich hier gerade ein wenig durch, somal ich nen neues kapitel erst angehe wenn ich im letzten alle Herausforderungen und Goldmedailen abgestaubt hab…so bin ich jetzt schon ca. 5-6 Stunden beschäftigt und bin jetzt erst in Akt5(von6) werde vorraussichtlich morgen die 250G für den Singleplayer haben und am Wochenende den Koopmodus bzw. die Kooperfolge angehen… wenn also jemand mit nen bisschen durchhaltevermögen auch die Kooperfolge machen möchte kann er mich gern über XBL(360) adden…

Gast
n00b

Na ja, wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen :PHabe das Spiel für Windows Phone sowie XOne und hatte jede Menge Spaß damit, dabei steht der Koop-Modus sogar erst noch aus. Für Halo-Fans ist das ein nettes Spin-off, das absolut seine Daseinsberechtigung hat. Lediglich diverse Bugs haben mitunter genervt, wurden mittlerweile aber weitestgehend ausgemerzt.

D00M82
Moderator
Epic MAN!AC
D00M82

Also ich fand das Spiel kurzgesagt ziemlich Scheisse.Habe die ersten 2-3 Level gespielt und finde es eher langweilig.Gebe dem Spiel aber auch irgendwann nochmal eine „coop Chance“Aber für die 15 Euro, hätte ich vermutlich viele bessere Dinge bekommen. 13 Flaschen Kölsch zum Beispiel. 3x gebratene Nudeln mit Tofu oder auch einen billigen Pulli von H&M

Max Snake
I, MANIAC
Epic MAN!AC
Max Snake

Eine der Halo Reihe, die ich zur Zeit verzichten muss. Schade. 🙁

Spider
I, MANIAC
Intermediate (Level 2)
Spider

Find das Spiel eigentlich ganz gut.