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Ein dickes Plus an Spielspaß erwartet Euch im Koop-Modus, denn Ihr dürft die Kampagne auch zu zweit zocken. Dabei werkelt nicht jeder für sich in seiner Basis herum: Stattdessen teilt Ihr Euch den Stützpunkt und die begrenzten Ressourcen. Jeder Spieler darf Einrichtungen und Fabriken nach eigenem Gutdünken errichten. Angeforderte Einheiten werden aber nur für den Auftraggeber gebaut. So besitzt jeder Teampartner seine eigenen grünen bzw. blauen UNSC-Truppen, die er in den Kampf führt. Allerdings könnt Ihr Einheiten auch an den anderen Spieler übergeben. Die Absprache per Voice-Chat ist Pflicht, denn nur mit einer gemeinsamen Taktik überwältigt Ihr die Feinde. So hält beispielsweise ein Spieler die Covenant in Schach, während der andere einen Hinterhalt legt. Ebenso kann ein Mitstreiter den Basisaufbau, Ressourcen und Produktion sichern, während der andere die Feldzüge führt.
Natürlich stehen auch Kopf-an-Kopf-Duelle an. 14 Multiplayer-Karten warten in drei Skirmish-Modi auf Teilnehmer: 1 gegen 1, 2 gegen 2 oder 3 gegen 3 ist möglich. Zur Wahl stehen jeweils drei Anführer der Kriegsparteien mit entsprechenden Spezialfähigkeiten. Nur im direkten Duell ist die Allianz der Covenants spielbar. Hier heißt es umdenken, denn deren Einheiten sind schwächer, in der Masse jedoch überlegen. Die Basis überrascht mit einem anderen Baustil, die Erweiterungen gleichen sich jedoch spielerisch: In der ‘Halle’ bildet Ihr Grunt- oder Schakal-Infanterie aus, während ‘Lager’ Ressourcen generieren. In der ‘Spitze’ produziert Ihr Luftfahrzeuge wie den Banshee und den Vampire. Im Tempel erforscht Ihr neue Zeitalter, um an fortgeschrittene Technologie zu gelangen. Dank Schildgeneratoren und Geschützen trotzt die Basis auch schwerem Beschuss. Die Covenants besitzen kein Mutterschiff, das sie zur Hilfe rufen können. Stattdessen kommen verschiedene Anführer zum Einsatz, die sich als wahre Kriegskünstler erweisen: Der Prophet des Bedauerns kann einen Plasmakanonenangriff ordern, während der Brute-Häuptling in einen Kampfrausch verfällt. Zusätzlich dürfen Einheiten von Energiefeldern aus jederzeit zu ihrem Anführer gebeamt werden. So ist für ein Gleichgewicht der Kriegsparteien gesorgt.
Wie in M! Games berichtet, wurde das Entwicklerstudio Ensemble Studios nach der Fertigstellung von Halo Wars geschlossen. Dennoch will Microsoft auch künftig das Strategie-Epos unterstützen. Das neu aufgebaute Studio Robot Entertainment wird sich um weitere Download-Inhalte kümmern.










