Heavy Fire: Shattered Spear – im Test (PS3)

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Das neue Machwerk des US-Entwicklers Teyon ist dermaßen verkorkst – da weiß der Lightgun-erfahrene Kritiker gar nicht, wo er anfangen soll. Ich versuche es dennoch: Heavy Fire: Shattered Spear schickt Euch auf festen Bahnen auf eine fiktive Terrorjagd ins Krisengebiet rund um Afghanistan – natürlich erwarten wir bei diesem Genre keine Gegner-KI, trotzdem langweilt die tumbe Schießbudenmechanik schon nach Minuten. Es gibt keinerlei trickreiche Deckungsmuster, fiese Spezialangriffe oder Bossfights, zudem ist die Platzierung der Terrorknaben so einfallslos wie offensichtlich.

Spielt Ihr mit dem Move-Controller, nerven die häufig schlicht nicht funktionierenden Quick-Time-Events sowie die nicht veränderbare Buttonbelegung – wer in Deckung nachladen will, muss seine Finger verknoten.

Stichwort Deckung: Shattered Spear gibt Euch in den meisten Szenen die Option, nach rechts, links oder unten vor den Kugeln auszuweichen. Im Gegensatz zur großartigen Time Crisis-Serie, können Euch manche Gegner aber trotzdem treffen – saublöde Idee! Für dezente Abwechslung sorgen Einsätze an schwerem Geschütz, deren Ablauf meist frech von coolen Call of Duty-Szenen übernommen wurde. Während die üblen Waffensounds des Vorgängers kaum Verbesserung erfuhren, gefällt das diffuse Sonnenlicht an manchen Stellen sogar.

Matthias Schmid meint: Sieht man davon ab, dass Shattered Spear ein wenig polierter ist als sein Vorgänger, gibt es nichts Positives zu vermelden – die Heavy Fire-Reihe ist einfach kacke und wirft ein übles Licht auf die kommende Rambo-Versoftung aus demselben Haus. Der Sound ist immer noch grauenvoll, die Mündungsfeuer der Bösen sehen weiterhin aus wie Morsezeichen, das Deckungssystem lässt Euch oft im Regen stehen und selbst die Move-Quick-Time-Einlagen funktionieren schlecht.

  • 12 Missionen, die Ihr in gut 2 Stunden durchspielt, dann wird der schwerere ”Veteran”-Modus freigeschaltet
  • sehr simples Auflevel-System
  • via Move oder Controller spielbar

Peinliche Lightgun-Shooter-Lachnummer, gewürzt mit stumpfsinnigem Militär-Blabla und Idioten-Story. Macht selbst Genre-Fans kaum Spaß.

Singleplayer30
Multiplayer
Grafik
Sound
Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Damit kann ich endlich diese Blue Ray Disk Müll mit echt Waffen vernichten. 😀

AkiraTheMessiah
Gast

Kann man jemanden schenken den man absoluten nicht ausstehen kann. Das ist mal was. 😉 😀

Gast

Traurig und überflüssig,dass Ganze.