
Meinung & Wertung
Matthias Schmid meint: Es treibt mir beinahe Tränen in die Augen, zu sehen, wie weit unser Hobby – gemessen an seinen herausragenden Produkten – gekommen ist. In den 45 Jahren seit Pong, 30 Jahren seit Contra, 20 Jahren seit Final Fantasy VII oder auch nur 10 Jahren seit ”Modern Warfare” wurden Fortschritte technischer Natur erreicht, die unglaublich sind. Meilensteine in puncto Spieldesign, Storytelling oder 3D-Grafik wurden aufgestellt und wieder übertroffen. Senua’s Sacrifice ist im Hinblick auf Spielablauf oder Leveldesign nicht groß der Rede wert – seine Intensität, sein Sound sowie seine Fähigkeit, Euch in den Kopf eines virtuellen Charakters zu verpflanzen, machen es aber zu einem solchen Meilenstein. Hellblade bescherte mir das heftigste Spielerlebnis meiner 30-jährigen Zockerlaufbahn. Senuas famoses Gesicht, die Abmischung der Stimmen in ihrem Kopf, die visuelle Wucht der letzten Spielstunden haben meinen Ärger über die anfangs biederen Rätsel und die begrenzte Spielwelt buchstäblich weggeblasen. Ich ziehe meinen Hut vor Ninja Theory – für den Mut, ein so außergewöhnliches Spiel zu entwickeln, das nicht nur technisch herausragt, sondern auch noch das Tabuthema psychische Störungen gekonnt anpackt.
Das intensivste Spielerlebnis des Jahres: technisch famoser Psychotrip mit packenden Schwertkämpfen
| Singleplayer | ![]() | 90 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












Sorry ihr Miesepeter, aber ich muss Matthias voll und ganz zustimmen. Deshalb hier den Kern seiner Aussage als Zitat: “Hellblade bescherte mir das heftigste Spielerlebnis meiner 30-jährigen Zockerlaufbahn. Senuas famoses Gesicht, die Abmischung der Stimmen in ihrem Kopf, die visuelle Wucht der letzten Spielstunden haben meinen Ärger über die anfangs biederen Rätsel und die begrenzte Spielwelt buchstäblich weggeblasen.”.
Ich habs auch nach 2 Std. gelöscht. Ich werd dem irgendwann nochmal ne zweite Chance geben. Vllt war es nicht dss richtige zu der Zeit, aber es fällt mir schwer daran zu glauben dass es mich beim nächsten Mal mehr packt.
Für mich ganz klar beste und wichtige Download – Titel der nächsten 10 Jahren.
Wichtig deswegen, weil die Thematik Psycheerkrankung in kein Spiel gab oder das Tabu zu brechen. Beste deswegen, weil die Kämpfe intensiv wirkt, der Sound Atmosphäre dicht rüberkommt mit Kopfhörer. Die Mimik von Melanie Jürgens zeigt Ihren schmerliche Gefühle, wo ich in der Form schlucken muss. Alter hab ich mitgefiebert. Wimmeltbild war nervig, muss auch in kauf nehmen.
Ich danke für diesen Mut von Ninja Theory und der Schritt wie man Videospiel ernste Thema umsetzen kann.
Fand den Titel schwach. Wikingerzeit als Setting völlig uninteressant für mich. Wege, Symbole und Türchen finden öde bis nervig, und extrem hakelig. Kämpfe belanglos und für das Spiel auch unnötig. Habe es nach 2 Std. abgebrochen und gelöscht. Hallus oder nicht, ein Ansatz, den schon zig Filme und Bücher (Naked Lunch) allein mit Worten überzeugender darstellten. Das Spiel hätte in die Jetztzeit gehört. Vielleicht wie im Film Take Shelter, mit einem Vater, der Stimmen hört. Ich gebe Hellblade 60%.