Heroes of the Pacific – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Pearl Harbor, 1941: Japanische Kampfverbände überraschen die pazifische US-Flotte. In der Rolle eines amerikanischen Piloten erlebt Ihr den Zweiten Weltkrieg in einer 30-teiligen Kampagne. Vor jedem Einsatz wählt Ihr ein Fluggerät und ­informiert Euch beim Briefing.
Dann geht’s in die Luft. Zwei Steuerungs-Methoden stehen zur Auswahl: Die ‘Arcade’-Handhabung vereinfacht die Fliegerei, indem sie die Maschine automatisch auf die Horizontale ausrichtet. Trotzdem werden beide Analogsticks benötigt: Der linke steuert Höhen- und Querruder, während der rechte Stick Schub und Seitenruder aus­richet, was nach dem fünfteiligen Training auch gut funktioniert.

Massenschlachten über dem Ozean und traumhaften Inseln fordern alles ab. Verschnaufpausen gibt’s kaum: Nach dem Starten des eigenen Fliegers geht’s meist umgehend ins Kampfgetümmel. Dabei sind genaues ­Zielen und schnelle Luftkampfmanöver vonnöten. Schließlich kreisen bis zu 150 Maschinen am überfüllten Himmel. Manchmal unterstützen Euch Flügelmänner, denen Ihr per Steuerkreuz Kommandos wie Verteidigen, Angriff oder Formation erteilt.

Das japanische Kaiserreich lauert aber nicht nur in der Luft: Am Boden und auf See warten schießfreudige Flakstellungen, Panzer, Kreuzer, Zerstörer und sogar ausgewachsene Flugzeugträger auf Euch. Mit einem MG-bewaffneten Jäger kommt Ihr da nicht weit. Nehmt deshalb Platz in ­einem Sturzkampfbomber oder Torpedoflugzeug, um die tödliche Fracht auf den Weg zu bringen. Bei Freifallbomben ist ein Sturzflug notwendig. Beim Ausklinken von Torpedos müsst Ihr dagegen auf die richtige Flughöhe und Geschwindigkeit achten.
Für Abwechslung sorgen verschie­dene Wetterlagen, feindliche Über­raschungsattacken und flexible Missionsziele. So gebt Ihr Geleitschutz, verteidigt Flugplätze oder zerstört gegnerische Geschützbatterien, um den eigenen Landungstruppen Ver­luste zu ersparen.
Erfolgreiche Einsätze werden mit ­Replays, Bonusmissionen und neuen Maschinen belohnt, die auch auf- und umgerüstet werden dürfen. Der line­are Kriegsverlauf rund um Midway, Wake Island, Guadalcanal etc. wird dabei von Comic-Standbildern und realen Dokufilmchen weitererzählt.

Landungen bleiben Euch erspart – nur selten müsst Ihr den richtigen ­Anflug finden, bevor die Automatik übernimmt. Löblich sind die vier Schwierigkeitsgrade sowie Multiplayer-Luftkämpfe für Online-Daddler.

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Amigajoker
I, MANIAC
Amigajoker

Wenn ich Eure alten Tests so lese bin ich von vielen Titeln von damals die ich seinerzeit spielte mehr begeistert als von manchem aktuellen Spiel