Hexagroove: Tactical DJ – im Test (Switch)

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Hexagroove gehört formell in die Gattung Musikspiel, schlägt aber eine ganz andere Richtung ein als die üblichen Vertreter, bei denen man passend zu heranrauschenden Noten Knöpfe drücken muss. Das kommt hier in kurzen Passagen zwar auch mal vor, aber meist seid Ihr mit einer Art Sequenzer zugange, bei dem man in Echtzeit die Soundloops verschiedener Instrumente kombiniert, um ein klanglich passendes Gesamtwerk zu erschaffen und das virtuelle Publikum zu begeistern. Das lässt gelegentlich wissen, welche Soundspur es als Nächstes hören will, ansonsten seid Ihr aber weitgehend Euch überlassen – das verschwurbelt geschriebene Tutorial macht das Verständnis nicht gerade leichter.

Mit etwas Einarbeitungszeit versteht Ihr die Grundregeln aber doch und könnt fleißig basteln, die Mechanik erlaubt erfreulicherweise keine Misstöne. Die etwas kurze Karriere schickt Euch durch einige abstrakt inszenierte Clubs, bei denen Ihr zehn Dancefloor-Musikstile von Techno bis Trance auflegt und mit guten Leistungen zahlreiche weitere Soundloops freischaltet. Als Mix aus Musikbastelei und etwas strategisch angehauchter Klangkombination ist Hexagroove ein interessantes Gesamtwerk – mit 35 Euro fällt der Preis dafür aber arg hoch aus.

Abstrakte, aber interessante Mischung aus Musik-Sequenzer und Rhythmusspiel, mit der man erst warm werden muss.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound