Hydro Thunder Hurricane – im Test (360)

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Das Ur-Hydro Thunder sorgt bei ehemaligen Dreamcast-Besitzern gerne für verklärte Blicke, denn anno 1999 sah die Spielhallen-Umsetzung auf der Sega-Konsole um Welten besser aus als auf den Rivalen PSone und N64. Über zehn Jahre später sind die Rechte am Arcade-Rennbootraser bei Warner gelandet, mit Hurricane ist nun eine Neuauflage via Xbox Live Arcade am Start. Dabei bleibt das Grundkonzept weitgehend intakt: Wie damals wählt Ihr aus einer Handvoll Boote Euren Liebling und saust mit ihm übers Nass in ausgefallenen Umgebungen. Mal geht es durch Canyons und Dschungel, später reitet Ihr auf den Wellen eines künstlichen Kurses, durch Abwasserkanäle und sogar die Area 51. Allen gemein sind ordentlich in Szene gesetzte Umgebungen, die mitunter blass wirken, was Abzweigungen teils schwer erkennbar macht. Für Action sorgen Rampen, waghalsige Sprünge über Klippen und Wasserfälle sowie Turbo-Einsatz: Sammelt Ihr Kanister, gibt Euer Boot auf Knopfdruck zeitweilig mehr Gas. Neben Rennen, bei denen Ihr auf Platz 16 startet, gibt es Wettbewerbe gegen die Uhr, bei denen Ihr entweder Ringe durchfahrt oder explosiven Fässern ausweicht. Die Wellen- und Fahrphysik legen nicht allzu viel Wert auf Realismus, hier ist pures Arcade-Racing angesagt.

Dank acht Strecken, eines motivierenden Freischaltsystems und Mehrspieler-Modi (bis zu vier am guten alten Splitscreen oder acht online) taugt Hydro Thunder Hurricane prima als Tempobolzerei zwischendurch. Kleinere Mängel wie die manchmal merkwürdige Kollisionsabfrage und das gemächliche Tempo der Anfänger-Boote fallen zum Glück wenig ins Gewicht.

Schnörkellose, flotte wie unterhaltsame Arcade-Raserei auf Wildwasser-Kursen.

Singleplayer7
Multiplayer
Grafik
Sound
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