Immortality – im Test (Xbox Series X)

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Sam Barlow sorgte 2015 mit dem FMV-Drama Her Story durch ausgefallenes Spieldesign für Furore im Indie-Sektor. Der Nachfolger Telling Lies setzte zwar auf eine ähnliche Mechanik, kämpfte aber mit vielen spielspaßhemmenden Macken. Das im Game Pass erhältliche Immortality knüpft nun wieder an alte Erfolge an. Die Geschichte handelt von der Schauspielerin Marissa Marcel, die in ihrer Karriere drei Filme drehte, doch sie wurden nie veröffentlicht und Marissa verschwand von der Bildfläche. Anhand von privaten Aufnahmen, Szenenproben und den finalen Filmsequenzen entschlüsselt Ihr Stück für Stück die Geschichte um Marissa.

Spielerisch verläuft das ähnlich wie in Her Story, jedoch wird das Prinzip simplifiziert und ist somit auch für Konsolenspieler angenehmer. In Her Story musstet Ihr Worte eintippen, um Szenen freizuschalten, die diesen Text enthielten. Diesmal könnt Ihr während einer Szene jederzeit das Bild anhalten und einfach auf einen Gegenstand oder auf ein Gesicht klicken. Daraufhin landet Ihr in einer neuen Szene mit einem ähnlichen Gegenstand. Das Prinzip wird zwar gegen Ende mühselig und fühlt sich manchmal sehr willkürlich an, doch die ersten Stunden ist es ungemein spannend. Das liegt unter anderem daran, dass auch die Filme Überraschungen bereithalten, die wir Euch nicht vorwegnehmen wollen. Lobenswert sind außerdem die meist sehr guten Schauspielleistungen und dass sich die Macher nicht vor unangenehmen Szenen mit Blut, Sex und Blasphemie scheuen.

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BruceBanner
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BruceBanner

Nur für die Xbox? Schade :/