Indiana Jones’ Greatest Adventures – im Klassik-Test (SNES)

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Zeitgleich mit der Veröffentlichung in den USA beglückt uns JVC mit der Europa-Fassung – angesichts einer deutschen Produktion von Factor 5 nur recht und billig. Statt das Leinwand-Trio à la “Star Wars” in drei Spiele umzusetzen, entschied sich LucasArts dafür, alle drei Indy-Abenteuer auf einen Schlag zu präsentieren. Entsprechend umfangreich geriet “Indiana Jones”: Fast dreißig unterschiedliche, teils lange Levels sind zu bestehen.
Gemäß dem Motto “Never change a bestselling game!” orientierte sich Factor 5 beim Spieldesign an den erfolgreichen “Krieg der Sterne”-Modulen fürs Super Nintendo. Traditionelle Jump’n’Shoot-Szenen, die von der Seite zu sehen sind, werden von einem Trio spannender Mode-7-Abschnitte unterbrochen. Geschichtlich korrekt aufbereitet, spielt Ihr Euch der Reihe nach durch “Jäger des verlorenen Schatzes”, “Der Tempel des Todes” und “Der letzte Kreuzzug”. Die Level-Übergänge werden nicht nur durch sympathische Paßwort-Angaben aufgewertet, digitalisierte Szenenfotos der Filmvorlagen und schriftliche Story-Erläuterungen sorgen für entspannte Ruhepausen.

Gegen eine Heerschar von Bösewichten wehrt sich Indy naturgemäß mit seiner Peitsche, die er Castlevania-typisch aufpeppt. Außerdem wirft Jones Junior mit Handgranaten, hält sich die Schurken mit seiner Pistole vom Leib, hangelt sich elegant an Felsvorsprüngen empor und rollt sich durch die schmalste Höhle. Als Abwechslung zu den überwiegenden “Spring-peitsch-duck-wirf”-Szenen erlebt Ihr Adrenalin-fördernde Auto-Scrolling-Levels, werdet via Fadenkreuz heimtückisch beschossen und rennt panisch vor dem berühmten Riesen-Felsen davon.

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AkiraTheMessiah
28. Oktober 2017 15:02

Ja, das Spiel gab es ca. 1 Jahr später auch auf den MegaDrive.

Bitte was? Du ziehst dieses Spiel den herausragenden Indy IV vor? Sofort dein Guybrush Threepwood Avatar wechseln! 😉

Die Reihenfolge sollte natürlich so lauten .. obwohl sie man natürlich nicht mit den SuperNES vergleichen kann.

1. Indiana Jones and the Fate of Atlantis
2. Indiana Jones and the Last Crusade: The Graphic Adventure
3. Indiana Jones’ Greatest Adventures
4. Indiana Jones und der Turm von Babel

und ja .. meine Liebe zu den ersten beiden Plätze ist wirklich sehr groß, da ich diese Spiele damals auf der Freundin gespielt hatte.

Bei Indy III war es bei den 3 Disketten schon Diskettenwechsel-Marathon.
Was bei Indy IV auf die Spitze getrieben wurde mit 11 Disketten … da war ich ein Disketten-DJ.

Saldek
28. Oktober 2017 11:20

Aber da gab es doch 100% ein Mega Drive Pendant, oder? Ich kann mich an den Test im Sega Magazin erinnern. Ich habe es zwar leider nicht spielen können, fand den Test bzw. das Spiel sehr interessant.

Nefertari
26. Oktober 2017 9:47

Habe das Spiel damals geliebt und spiele es sogar heute noch ab und zu. Mein liebstes Indy Spiel, sogar noch vor dem herausragenden Fate of Atlantis.

Cold Seavers
26. Oktober 2017 9:15

Kommt bei mir gleich auf Platz 2 nach The Fate of Atlantis für den Amiga…

Spriggan
26. Oktober 2017 9:12


Das Action Replay war zu jener Zeit mein ständiger Begleiter, ohne hätte ich dieses Spiel auch nie geschafft.. XD

26. Oktober 2017 8:45

Geschichtlich korrekt aufbereitet, spielt Ihr Euch der Reihe nach durch “Jäger des verlorenen Schatzes”, “Der Tempel des Todes” und “Der letzte Kreuzzug”.

In der Reihenfolge wurden sie gedreht, chronologisch spielt aber der Tempel des Todes VOR Jäger des verlorenen Schatzes.

D00M82
26. Oktober 2017 8:41

Ich glaube das ist eins der wenigen Spiele, die ich tatsächlich auch als Kind/Jugendlicher nie geschafft habe.

neotokyo
25. Oktober 2017 21:33

Hatte alle SNES teile von Star Wars aber Indy hab ich irgendwie voll verpasst! Obwohl ich die Filme rauf und runter-geschaut habe. Sollte ich irgendwann nachspielen.

Remo
25. Oktober 2017 19:23

Pitfall war das bessere Indiana Jones.

Nipponichi
25. Oktober 2017 18:14

Hat mir persönlich zwar nicht so gut gefallen, wie die Star Wars-Spiele, aber dennoch ist es qualitativ ziemlich gleichwertig. Ich hatte das Spiel immer nur ausgeliehen, wollte es auch mal noch nachkaufen, hat sich aber nie ergeben. Naja, man kann ja nicht alles haben und braucht auch nicht alles. Vielleicht kaufe ich es eines Tages doch noch, mal schauen.

SonicFanNerd
25. Oktober 2017 16:40


Hmm … ja schon …
Dann eben “Indy-Videogame”. 🙂

Wenn ich nun allerdings argumentiere, dass man ja die zugrundeliegende Story (das “Drehbuch”) “versoftet”, stimmt es aber wieder. Bücher werden/wurden ja auch “versoftet” (Herr der Ringe z. B. vor Peter Jackson, oder diverse (A)D&D-Welten und und und). 😉

Spriggan
25. Oktober 2017 16:16

War ein cooles Game, hab’s nie selber besessen aber von einem Klassenkameraden ausgeliehen bekommen, Daumen hoch 🙂

Ja Fate of Atlantis ist wirklich ein super Game, auch wenn es streng genommen ja keine Versoftung im eigentlichen Sinne ist ^^

SonicFanNerd
25. Oktober 2017 15:42

Da ich großer Indy-Fan damals war, hab ich bei dem Spiel doch schon etwas neidisch auf das SNES geschielt. 🙂
Habe das Spiel bis heute nicht gespielt.
Meine Indy-Faszination ist nun aber auch nicht mehr unbedingt auf ihrem Höhepunkt.

Bis Dato gilt für mich:
Indiana Jones and the Fate of Atlantis ist die beste Indy-Versoftung, die ich gespielt habe. Für mich das wahre Indy 4. 😉

Sinuhe
25. Oktober 2017 15:34

Super das Ihr eure alten Tests jetzt online stellt. Und in diesem falle auch einen von meinen SNES Lieblingen. Ich stufe es persönlich sogar höher als die Star Wars Teile ein, weil ich es fairer finde. Indy oder Han ist mir egal, sind beide cool gewesen:-)