Iron Man VR – im Test (PS4)

2
2517
Zurück
Nächste

Wertung

  • Story mit 12 Kapiteln & vielen Ladezeiten
  • optionale Zusatzherausforderungen mit Fokus auf Flug oder Kampf
  • Rüstung individuell ausstattbar
  • unabhängig von den Kinofilmen

Unterhaltsame VR-Superhelden-Action mit meist ansehnlicher Inszenierung, aber auch gewöhnungsbedürftiger Steuerung und langen Ladepausen.

Singleplayer74
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste
2 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
out
out
8. September 2020 18:10

Gab ja ein Patch, der u.a. die Ladezeiten verkürzt.
Den Patch inkl. Inhaltsangabe, als Ergänzung des Tests, wäre nicht schlecht gewesen.

Ja, die Move Controller sind nicht der Hit. Generell für das Tracking hätte Sony auf eine andere Technik setzten sollen. Schon mit der PS3, waren die nicht toll.

Sony wollte wohl Entwicklungskosten sparen und hat auf alte Technik zurückgegriffen. Die Polster sehen z.B. genauso aus, wie bei ihrer Videobrille HMZ-T3.

Vorhin Borderlands mit AIM-Controller zocken wollen, aber da der AIM-Controller ständig am driften war, wieder beendet.
Das nervt.

RYU
RYU
8. September 2020 16:31

Die Einführung scheint wirklich gut zu sein, die Optik für ein VR-Game ebenfalls, Sound gefällt und selbst die Sprecher kenn ich von woanders und treiben die Story vorran. Aber ohne es gespielt zu haben (nur Videos geschaut), denke ich ist das größte Problem für mich das Movement.

Auch wenn die Move-Controller sicher gut funktionieren, sind sie für mich, wie immer, genau der Knackpunkt in einem VR-Spiel. Wenn man seine Hände auch nach unten halten soll, wenn man nach oben fliegen will. Genau sowas will man ja um wie der Held in der Welt zu fliegen. Und ich denke jeder der die Dinger noch im Schrank hat kann schon irgendwie froh sein sie nochmal so intuitiv zu benutzen. Aber ich will einen VR-Controller auch loslassen können und auch nicht für alles einen Knopf bedienen müssen.

Direkt zum Beginn des Spiels; “Strecke deine Hände flach aus, um zu beginnen”, sagt eigentlich schon alles aus um die Immersion kaputt zu machen. Selbst auf dem Bildschirm werden flach nach vorne ausgerichtete Hände angezeigt. Was macht man selbst? Die Move-Controller halten, um gleich noch ‘nen Knopf zu drücken. VR kann doch soviel mehr, als weiterhin “das Gefühl des Pads” zu vermitteln.
Sony hat sich IMO hier keinen Gefallen getan immer noch keine vernünftigen VR-Controller anzubieten. Gerade bei einem Spiel wo man soviel direkt mit den Händen macht, und halt ein Iron Man im Heldenleben nicht für alles einen Knopf drücken braucht, hätte man das Gefühl mit VR Controller wie der Valve Index hier sicher besser transportieren können. Wer will hier nicht einfach die Handfläche wie Tony nach vorne halten um einen Schuß wie Iron Man abzufeuern? Nein, hier hält man sie wieder fest im Griff, diese Samba de Amigo-Controller, und drückt ‘nen Button.

Allein die Fortbewegung am Boden via Teleportation ist zumindest für mich ein No-Go. Ich hab halt >keinen< flauen Magen, schalte alle "Verschlimmbesserungen" ab und kann in VR Stunden verbringen. Es wäre nett gewesen dies optional anzubieten.
In den Lüften sieht es hier wieder viel besser aus! Man benötigt generell nicht einmal diese 45 Grad-Winkel bei den Einstellungen, da man sich hier komplett 360 Grad (flüssig) drehen kann (vorrausgesetzt man steht oder sitzt auf einem Drehstuhl) und kann zumindest die Vignettierung ausstellen. Fliegt man, scheints hier ein besseres Erlebnis als ein Panzer Dragoon zu sein.
Allein wegen den langen Ladezeiten hätten sie es schon direkt als PS5-Launch bringen sollen.^^ Aber ist wohl dennoch ein ordentliches Game geworden. Denke im allgemeinen ist die Wertung vertretbar.