Judgment – im Test (PS4)

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Nach langjährigem Einsatz für die Ehre hat sich Yakuza-Star Kazuma Kiryu 2018 mit dem Ende des sechsten Teils in den Ruhestand verabschiedet – aber seine Welt lebt weiter. Das fiktive Tokio-Stadtviertel Kamurocho haben wir nicht zum letzten Mal besucht, dafür sorgt Sega mit der Veröffentlichung von Judgment.

Das neue Abenteuer spielt wieder in der ebenso altbekannten wie immer noch reizvollen Umgebung, andere Schauplätze bleiben (fast) komplett außen vor. Deshalb fühlen sich Yakuza-Kenner gleich wieder zu Hause, aber Neueinsteiger blicken trotz ein paar Verknüpfungen zur Vergangenheit – so spielt der Tojo-Clan der japanischen Mafia auch hier eine relevante Rolle – ohne Vorkenntnisse problemlos durch. Wie wichtig Sega und den Entwicklern der massentaugliche Neuanfang ist, zeigt der betriebene Lokalisierungs-Aufwand: Alle Texte wurden sehr gut ins Deutsche übersetzt. Neben der obligatorischen japanischen Tonspur steht eine gelungene englische Synchronisation zur Wahl, die sogar Sprecher aufbietet, deren Stimmfarben den Originalen sehr nahe kommen.

Der neue Protagonist ist Takayuki Yagami – früher aufstrebender Rechtsanwalt, heute leidlich  erfolgreicher Privatdetekiv. Für den Karrierewechsel hat ein einschneidendes Negativ-Erlebnis in seiner ersten Laufbahn gesorgt, das im Laufe der wendungsreichen Geschichte rund um die Suche nach einem Serienmörder prompt wieder seine Schatten werfen wird… In Sachen Temperament ist Yagami deutlich introvertierter als sein Vorgänger Kiryu und mehr vom eigenen Schuldkomplex als einem Ehren-Kodex angetrieben. Das heißt aber nicht, dass er in Kamurocho fehl am Platz ist: Wie in Yakuza wird viel gekämpft, sei es bei Zufallsbegegnungen mit Gangs auf den Straßen oder im Zuge einer Mission. Dann teilt Ihr kräftig Hiebe und Tritte aus, nutzt herumstehende Objekte als Waffen oder aktiviert besonders wuchtige ”EX”-Aktionen. Yagami beherrscht zwei Stilarten, mit denen er fast jeder Situation Herr wird: ”Kranich” ist mehr für größere Gegnergruppen gedacht, ”Tiger” für einzelne Kontrahenten. Durch Erfahrungsgewinn verbessert Ihr Eure Fähigkeiten, was unkomplizierter und übersichtlicher implementiert ist als bei den letzten Yakuza-Episoden.

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7 Kommentatoren
MaverickSonicFanNerdTokyo_shinjuuLincoln_HawkNightrain Letzte Kommentartoren
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Maverick
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Maverick

Können ja tauschen^^ hab aktuell nur noch red dead redemption 2 vor mir und ab montag halt judgment.

Daddel aber mittlerweile nur noch auf der PlayStation, für andere Systeme hab ich absolut keine zeit mehr.

SonicFanNerd
Moderator
Moderator/Gold MAN!AC
Moderator/
SonicFanNerd

Der Zettel wird zumindest immer länger, da der vorhandene Stapel schon (immer noch) so hoch ist. 😉

Maverick
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Maverick

Ist dein Zettel so lang ? ^^

SonicFanNerd
Moderator
Moderator/Gold MAN!AC
Moderator/
SonicFanNerd

Na toll. Und noch ein Spiel, welches auf meinem “Must-Have”-Zettel landet.
Schönen Dank auch Ulrich. 😉

Tokyo_shinjuu
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Tokyo_shinjuu

Klingt doch alles sehr gut, was der Ulrich da so schreibt. Wenn ich nicht noch einige Yakuza Teile vor der Brust hätte, würd ich hier auch sehr bald reinspringen.

Schade find ich nur das es wieder Kamurocho geworden ist, an sich nicht verkehrt und mit Sicherheit für Kenner mit vielen AHA! Momenten, aber halt auch nach unzähligen Wanderungen durch das Viertel etwas ausgelutscht mittlerweile. Ich find die könnten zumindest mal ein anderes Viertel von Tokyo versoften.

Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
Lincoln_Hawk

Das hier gefällt mir besser allein Detektiv zu sein finde ich spannend

Nightrain
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Nightrain

Das Hostessen-Ding hat mich nicht mal beim ersten Versuch unterhalten. Danach hab ich es nur noch mit sehr langen Fingern gezockt. Auch wäre mir mehr Fokus auf der eigentlichen Geschichte lieber, die war recht gut. Ein paar der Nebenquests waren auch ganz lustig, aber die ewig gleichen Kämpfe und zu viel drum herum … ich bin irgendwie raus und nochmal neu anfangen hab ich keine Lust …

Maverick
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Maverick

Solltst du unbedingt weiterspielen. Am anfang sind die Yakuza titel immer extrem öde richtig zäh, aber ich finde die Geschichte wird ab einem punkt immer richtig richtig spannend. Und Goro Majima ist einfach dermaßen genial ihm sollte man ein eigenes spiel gönnen.
Dazu kommen immer weitere kampfmoves, die das ganze aufwerten.

Hab auch erst mit Zero mit der Serie angefangen und bis dato alle auf ps4 veröffentlichten teile gedaddelt. Kiwami 2 war bisher dass Highlight imo.

Ach ja dass Hostessen minispiel ist einfach episch könnte ich den ganzen tag daddeln🤨,

Nightrain
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Nightrain

Yakuza0 hatte mich zuerst richtig gepackt, aber nach einer kurzen Pause wollte das dann einfach nicht mehr so flutschen und der Einstieg war zäh. Gerade die Sprachgrenze hat da einiges zu beigetragen.
Mit englischer Sprache gibts keine Probleme bei mir, von daher geb ich dem Ganzen dann wohl mal noch eine Chance.

bruenchen
I, MANIAC
Profi (Level 3)
bruenchen

Werd ich mir auch holen, aber da ich gerade sowieso keine Zeit finde kann ich noch warten. Hab auch noch nie Yakuza gespielt daher bin ich total gespannt. Falls judgement mir gefällt gehe ich dann danach die yakuza reihe an. 😁

Maverick
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Maverick

Find den Test recht überraschend, sonst gibts wenig Tests zu sehnsüchtigst erwarteten spielen.

Zu judgment freu mich extrem drauf, die yakuza Titel fand bzw find ich grandios. Denke mal ich werd’s mir day1 gönnen, auch um Sega zu unterstützen.

8BitLegend
I, MANIAC
Profi (Level 3)
8BitLegend

Sega hat in den letzten Jahren mit Yakuza mein Hobby gerettet. Viel gabs da sonst nicht mehr. Aber nach einigen Ablegern bin ich froh, dass die Reihe ein wenig aufgepeppt wird. Ich hoffe die Schleicherei funktioniert gut und ist nicht zu ausladend. Rücksetzpunkte wegen Entdecktwerdens nerven mich anno 2019 nur noch. Deswegen mag ich Spiele wie Detroit: Become Human auch so gerne. Es gibt kein Game Over, nur Konsequenzen. Erwarte ich hier zwar nicht, aber es stört hoffentlich den Fluss auch nicht.