Kessen III – im Klassik-Test (PS2)

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Erneut schickt Koei den japanischen Helden Nobunaga Oda in die Schlacht, um das mittelalterliche Japan zu einen: Anders als bei früheren Episoden steuert Ihr jetzt kleinere Reitertrupps in Echtzeit. Außerdem lassen sich die Streiter umfangreich trainieren und durch Waffen und ­Rüstungen mit zahlreichen Spezial­attacken ausstatten. ­Deshalb spielt Ihr keine vorgegebene Abfolge von Missionen, sondern wählt via Karte zwischen Story-Schlachten und optionalen Feldzügen – hier eilt Ihr etwa überfallenen ­Kameraden zu Hilfe oder stellt eine Räuberbande in ihrem Versteck. ­Dabei kassiert Ihr nicht nur Erfahrung, sondern auch jede Menge Kriegs­beute: Exotische Waffen reicht Ihr an Euer Heer weiter, Gold und Edelsteine investiert Ihr im Item-Laden.

Jede Schlacht will geplant sein: Auf der Karte platziert Ihr Eure Truppen. Ein Offizier mit Mannschaft bildet ­eine Einheit, außerdem folgen ihm ein bis zwei Geleitzüge – je nach Ausrüstung attackieren diese per Special-Taste als Infanterie, Artillerie oder ­Kavallerie. Die Verbände könnt Ihr wahlweise selbst steuern oder mit Wegpunkten und Kommandos dirigieren. So arrangiert Ihr synchrone Angriffe, bei denen feindliche Truppen in die Zange genommen oder gar eingekesselt werden – jetzt braucht Ihr nur noch auf die Angriffstaste zu hämmern, bis der letzte feindliche Offizier die Waffen streckt. Mit den vielen Special-Moves sind Alternativen möglich: Ihr fordert den Anführer zum Duell oder stürzt Euch wie in ”Dynasty Warriors” solo ins Getümmel – dabei teilen Eure Heeresführer nicht nur Combos aus, sondern beeindrucken auch mit magischen Superattacken. Trotz übermenschlicher Kräfte ist der Sieg aber nicht leicht: Das bergige bis verwinkelte Terrain und überraschend eintreffende Verstärkung machen Euch oft einen Strich durch die Rechnung – erfahrene Krieger bewahren die Reserve für den rechten Augenblick.

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