Killer Loop – im Klassik-Test (PS)

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Fahrt Ihr bergauf und habt keine Turboenergie mehr, verhilft Euch der Magnet zu einer höheren Geschwindigkeit. Außerdem verhindert Ihr durch Aktivieren des Mag­neten, an einer Schanze sekundenlang durch die Luft zu segeln. Auch die Magnet­­­­energie ist begrenzt und läßt sich an entspre­chen­den Feldern aufladen. In den Optionen dürft Ihr eine Hilfefunktion aktivieren, die den Magneten an bestimmten kniffligen Stellen automatisch zuschaltet.

Violette Felder aktivieren Euer Waffen­system – auch hier hat sich VCC/FEB etwas Neues einfallen lassen: Fahrt Ihr das erste Mal über ein Waffenfeld, wird entweder die erste Stufe der Angriffs­waffe, eine Rakete, oder die erste Stufe der Verteidigungswaffe, Land­minen, ­aktiviert. Diese Waffe könnt Ihr nun einsetzen oder ausbauen. Als Angriffswaffe erscheint in Stufe 2 ein Lasergeschütz und in Stufe 3 eine Rakete mit Hitze­pei­lung. Auf der Defensivseite warten Schutzschild und eine Schutz­schild/Tur­bo/Rammbock-Kombi­na­tion auf Euch.

Dank der besonderen Tripod-Architektur lenkt Ihr Euren Tripod durch engste Kurven, mit den Schulter­tasten Eures Con­trollers fahrt Ihr sogar seitlich. Drückt Ihr L1 und R1 gleichzeitig, könnt Ihr Euren Tripod um die eigene Achse drehen – mit ein bißchen Übung zaubert Ihr die wahnwitzigsten Manö­ver auf die Piste. Um eine optimale Zeit zu erreichen, müßt Ihr mit den Eigenheiten der Strecke „spielen“, z.B. mit Speed eine Seitenwand hochgleiten und dann den Schwung für die nächste Steigung mitnehmen. Die acht spektakulären Kurse forcieren dieses Verhalten durch weite Halfpipes und häufige Höhen­wechsel. Eure Gegner machen Euch das Leben ebenfalls schwer, auch wenn sie sich in den ersten Klassen mit Attacken vornehm zurückhalten. Allen­falls ein paar Landminen tauchen ab und an vor Euch auf. Dafür legen sie ein hohes Tempo vor und zwingen Euch, kaum ein Turbofeld auszulassen.

Die optische Pracht der Strecken (512x 256 Pixel mit 25 Bildern pro Sekun­de) zeigen unsere Bild­schirm­­fotos, die Akustik erreicht nicht ganz dieses Niveau: Spärliche Sound­effekte werden von neun schmis­sigen Techno/Trance-Tracks überlagert.

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MadMacs
7. Oktober 2019 18:12

Ich glaube, ich hatte die Playstation Version. Hab’s aber gut in Erinnerung.

Rudi Ratlos
7. Oktober 2019 11:30

Das gab es auch für den PC, oder?

NikeX
5. Oktober 2019 16:38

Kenne nur die Dreamcastversion. Der Name der Playstationversion ist besser. Auf Dreamcast gabs aber auch neue Strecken. Die ersten Konzeptzeichnungen waren interessant. Ich dachte wirklich, es kommt ein neues WipEout. Der Sound der Pods, die Geräusche, alles dumpf, steril. Es hat mir aber mehr Spass gemacht, als Pod2 oder sogar Rollcage. Verdammt schade, dass es die Entwickler aus Deutschland nicht mehr gibt. Ein deutsches Dreamcastspiel!