Killzone: Liberation – im Klassik-Test (PSP)

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Als vor zwei Jahren Sony und Guerrilla mit Killzone in den interstellaren Krieg und damit in ­Konkurrenz zum Xbox-Shooter Halo zogen, war klar, dass der Konflikt kein rasches Ende finden würde. Was auf der PS2 als Ego-Shooter begann, setzt seinen Weg nun als Third-Person-­Action auf der PSP fort.

Soldat Jan Templar hat nach seinem Sieg gegen den ISA-Verräter keine Zeit zum Feiern: Der Süden Vectas, wo sich der Helghast-General Metrac und dessen Truppen breit gemacht haben, wartet auf Befriedung. Bis zum Showdown auf einer verschneiten Bergbasis müssen vier Kapitel, die den Spieler durch Schützengräben, Industrieanlagen und Sümpfe führen, überwunden werden.

Dass sich das nächste Kapitel mit dem bezeichnenden Titel Liberation (zu deutsch: Befreiung) aus der ungewohnten Vogelperspektive präsentiert, hat einen einfachen Grund: ­Entwickler Guerrilla setzt schlicht ­Bedienkomfort vor Serienkontinuität. Und tatsächlich, wenn Ihr die Spiel­figur Templar leichtfüßig durch die hübsch designten Polygon-Areale ­dirigiert, werden keine Forderungen nach der Ego-Sicht laut. Statt träger Kamerakontrolle sowie doppelt belegter Tasten findet Ihr eine effiziente Steuerung vor. Eine dezente Ziel­erfassung sorgt schließlich dafür, dass Ihr die Helghast auch aus der ­Vogel­perspektive effektiv aufs Korn nehmen könnt.

Der Spielablauf ist jedoch ungleich taktischer als bei einem First-Person-Shooter: Statt mit geladener Waffe nach vorne zu stürmen, nehmt Ihr die Gegner einzeln und aus sicherer Deckung ins Visier. Auch wenn Ihr mit Rico respektive ­Luger in einigen Kapiteln einen KI-Kumpan zur Seite ­gestellt bekommt, ist Vorsicht geraten. Zwar führt der Kamerad anstandslos Kommandos aus, die Ihr über das Digikreuz und eine Befehlsmaske abruft. Doch die Treue kann ihn im schlimmsten Fall sein virtuelles Leben kosten. ­Relativ gut geschützt übersteht Ihr die Schlacht in einem Vehikel: Panzer, Luftkissenboot und Jetpack steuern sich jedoch umständlich und haben deshalb jeweils nur einen kurzen Auftritt im Spiel.

Neben der kurzen Storykampagne dürfen Solisten bei zwei Dutzend zeitbasierter Herausforderungen ran, wo Upgrades für das Hauptspiel freigeschaltet werden können. Wem der Story-Modus dann immer noch zu schwer ist, holt sich ad hoc einen zweiten Mitspieler an Bord und zockt im kooperativen Modus. Oder legt sich in der Multiplayer-Variante mit fünf menschlichen Kämpfern an.

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BoC-Dread-King
I, MANIAC
BoC-Dread-King

Bin ich durch PS+Premium gerade dabei (wäre vielleicht gut wenn man darauf hinweisen würde PS4/5 Version im Store verfügbar).

Ich empfinde den Schwierigkeitsgrad sogar als positiven Punkt und würde den Game somit noch 2-3 Spielspaß % mehr geben.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Der Test selbst fehlt – auf der ersten Seite steht lediglich „Text“