Lamplight City – im Test (Switch)

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Seite 1

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Für Miles und Bill sollte es eigentlich ein Routinefall werden: In einem Blumenladen im schlechten Teil der Stadt wurde eingebrochen und die beiden Polizisten wollen den Täter stellen. Dass das in einer Geiselnahme endet, in der ­Miles seinen langjährigen Kollegen und besten Freund versehentlich erschießt, hätte wohl keiner von ihnen gedacht. Noch unerwarteter kommt es jedoch, als der verstorbene Bill Miles fortan heimsucht und anfängt, alles zu kommentieren, was er tut. Er wird erst ruhen, wenn der Blumendieb gefasst wurde, der in ein weit größeres Geheimnis verwickelt ist, als es zunächst aussieht.

Das Spiel lebt von der neckischen Holmes-Watson-Dynamik zwischen Bill und Miles, die sich – selbst nachdem einer von ihnen das Zeitliche gesegnet hat – anzicken wie ein altes Ehepaar. Gemeinsam klären sie fünf Fälle auf, immer auf der Suche nach dem entscheidenden Hinweis, um Bill Erlösung zu bringen. Jeder Fall kommt mit seinen eigenen überraschenden Wendungen und gleich mehreren Verdächtigen, denen Ihr das Verbrechen zur Last legen könnt. Ihr dürft sogar Fälle als unlösbar aufgeben, die Story passt sich Euren Entscheidungen an. Deswegen heißt es bei den Befragungen Vorsicht walten lassen. Denn wenn Ihr Euch dumm anstellt, bringt Ihr einen Zeugen gegen Euch auf und verspielt die Möglichkeit, den wahren Täter zu finden. Das gibt den Ermittlungen ein Gefühl von Authentizität und lässt Euch Eure Worte mit Bedacht wählen. In Kombination mit den schicken Pixel-Hintergründen und gesellschaftskritischen Untertönen entsteht so ein enorm immersives Krimi-Adventure.

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