LISA: Definitive Edition – im Test (Switch)

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Bereits vor OMORI erschien 2014 ein Rollenspiel mit RPG-Maker-Ästhetik und besonders heftiger Thematik. Während der Erstling LISA: The First weiterhin nur kos­tenlos im Netz verfügbar ist, gibt es nun für Konsole die erweiterten Fassungen des Hauptspiels The Painful und der Zusatz­episode The Joyful (optional auch einzeln).

In einer postapokalyptischen Welt sind fast alle Frauen bereits ausgestorben. Ihr schlüpft in The Painful in die Haut des leicht verwahrlosten Brad, der auf der Suche nach seiner Adoptivtochter Buddy ist. Brad leidet unter den Qualen der Erinnerung an seine Schwester Lisa, die wie Brad unter dem Missbrauch ihres Alkoholiker-Vaters litt und nur im Suizid ihren Ausweg sah. Auch Brads aktuelle, skurrile Welt ist von Brutalität geprägt, die von Euch Entscheidungen abverlangt. Opfert Ihr Eure bisherige Ausrüs­tung oder Euren Begleiter? Um die 30 Figuren können auf Eurer Reise den permanenten Tod durch Events erleiden – etwa beim Russischen Roulette. Auch ist nicht in Stein gemeißelt, ob Ihr mit allen Körperteilen das Spiel abschließen werdet. In solchen Überraschungen liegt die ­größte Stärke von LISA. Die Kämpfe sind hingegen weniger spannend und auch die eher zweckmäßige Erkundung in recht monotonen Gebieten ist trotz optionaler Wege wenig spannend. The Joyful führt die ca. 15-stündige Handlung des Vorgängers direkt fort, bietet jedoch noch mal etwas eintönigere Kämpfe.

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