Luna Abyss – im Test (PS5)

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Meinung & Wertung

Steffen Heller meint: Dem surrealen Kreaturendesign sieht man das Indie-Budget an, aber die Entwickler holen hier viel aus ihren begrenzten Möglichkeiten und der betagten Unreal-4-Engine heraus. Durch nette Einfälle wie einen Mech-Ausflug oder Rail-Fahrten kam im Zusammenspiel mit dem ansteigenden Schwierigkeitsgrad und dem ungewöhnlichen Sci-Fi-Szenario nie Langeweile auf. Gewünscht hätte ich mir lediglich, dass das Abenteuer bereits früher die Daumenschrauben anzieht und eine Taste, um sofort zur letztgewählten Waffe zu wechseln. Das Waffenrad auf der Schultertaste und das Steuerkreuz sorgen nämlich beide dafür, dass ich mich zwischen Ausweichen und einem Waffenwechsel entscheiden muss, obwohl so mancher Gegner mit lila Schild nur kurzzeitig anfällig ist. Gemocht habe ich, dass versteckte Upgrades auf die lästige ”Sammle drei dieser Kristalle für mehr Leben”-Formel verzichten und mich stattdessen direkt belohnen. Das sollte längst Standard sein!

Eher gemächliches und verzeihendes Sci-Fi-Bullet-Hell-Abenteuer, dem es ein wenig an Intensität fehlt.

Singleplayer79
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