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Vito gerät schon als Jugendlicher auf die schiefe Bahn. Diebstähle zusammen mit seinem Kumpel Joe sind die einzige Möglichkeit, aus der Langeweile und dem Elend der Einwandererviertel von Empire Bay auszubrechen. Auch nach einer Festnahme kommt Vito nicht zur Vernunft. Statt wie Euer Vater als Hafenarbeiter zu schuften, lernt Ihr, Schlösser zu knacken, Autos zu stehlen und den Umgang mit Feuerwaffen. In den zahlreichen Gefechten gegen andere Gangster und die Polizei präsentiert sich Mafia II als guter Deckungs-Shooter mit zerstörbaren Objekten und reichlich Rauch- und Explosionseffekten. Blut fließt in ordentlichen Mengen, Gliedmaßen schießt Ihr aber nicht ab. Schon bald jagt Ihr gegnerische Gangbosse und treibt Schutzgeld ein.
Im Laufe der Zeit erlebt Ihr persönliche Rückschläge, knüpft aber auch neue Beziehungen und arbeitet Euch langsam die Karriereleiter hinauf. Euer Fleiß wird belohnt: Eine der drei Familien in Empire Bay nimmt Euch auf. Dass Verbrechen sich nicht auszahlt und der Preis für Eure Karriere höher ist, als Ihr denkt, merkt Ihr erst, wenn es zu spät ist. Bis dahin wird gedroht, geschossen und gefahren, was das Zeug hält. Zu Beginn ziehen Euch die Bosse nur für Handlanger-Tätigkeiten heran, später steigt Ihr in den Drogenschmuggel ein und verübt Attentate auf die konkurrierenden Familien. Vitos Aufstieg in der Mafia zeigt sich dabei an seiner Behausung. Schlaft Ihr zu Beginn noch bei Eurer Mutter im alten Kinderzimmer, leistet sich der Sizilianer schon bald eine eigene Villa. Dort hortet Ihr Eure Klamotten und Eure Fahrzeuge und stärkt Euch mit Sandwiches und Bier aus dem Kühlschrank.
In Vitos Garage sammelt Ihr geklaute Autos und repariert diese praktischerweise per Knopfdruck gegen Bares. Die ca. 50 Vehikel sind echten Wagen aus den 1940ern und 1950ern nachempfunden, reale Automarken gibt es aber nicht. Dafür verfügen sie über ein detailliertes Schadensmodell und werden sogar dreckig, wenn Ihr längere Zeit unterwegs seid. In den zahlreichen Werkstätten verpasst Ihr den Schlitten Optik- und Leistungsupgrades und tauscht das Nummernschild aus, um die Polizei auszutricksen. Die sucht gezielt entweder nach Euch oder nur nach Eurem Wagen. Dagegen helfen ein Kleiderwechsel oder eben ein Besuch beim Mechaniker. Wollt Ihr im normalen Straßenverkehr nicht belästigt werden, schaltet Ihr einen Tempomat an, denn Raser werden verfolgt und zur Kasse gebeten. Über Rot fahrt Ihr in Teil 2 allerdings ungestraft, nur Eure Begleiter rügen Euch. Die Tuning-Möglichkeiten sind nett, aber unnötig. Mit waghalsigen Kurvenfahrten und schnellen Ausweichmanövern entkommt Ihr den Ordnungshütern meistens auch so und schnappt Euch in einem unbeobachteten Moment einfach einen neuen fahrbaren Untersatz.











Mein erstes Mafia Spiel überhaupt. Trotz der schein Open – World hat Mafia II starken Figur und tollen deutschen Synchrone u.a. Norbert Gastell. Auch und spielerisch und die Mission hat mir gefallen. Aber irgendwie wollten Mafia II viel sei.