Mario Kart 64 – im Klassik-Test (N64)

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Vier Cups zu je vier Renn­bahnen stehen zur Wahl: Neben den Lavaseen von Koopa-Castle finden Mario Kart-Veteranen 3D-Versionen der spiegelglatten Eisberg­bahn, der Matschstrecke und der Wüstenrally wieder. Außer­dem stellen Euch hinterhältige Schikanen vor ­einige Rätsel: Im dichten Berufs­verkehr schlängelt Ihr Euch über eine zwei- bis dreispurige Autobahn, wartet vor einem G­leisübergang auf die vorbeischnaufende Bimmelbahn und weicht in der Koopa-Festung stampfenden Fels­blöcken und feuerspeienden Statuen aus. Obendrein hat sich Nintendo im Special-Cup ein paar besondere Gemein­heiten ausgedacht: So müßt Ihr Euch im Labyrinth für eine von mehreren Kurs­variationen entscheiden und habt im Rennen keine Übersicht über Eure Pla­zie­rung. Die Geisterhausstrecke irritiert Euch wiederum mit umherfliegenden Fledermäu­sen, transparenten Geistern und fiesen Kur­ven ohne Leitplanke.

Mit dem Start­schuß beginnt eine wilde Schlacht: Mit dem Analogstick legt Ihr Euch in die Kurve, mit ”A” gebt Ihr ­ordentlich Gas. Brettert Ihr zu schnell in eine Biegung, hilft Euch der praktische Hüpfer, mit dem Ihr auch über herumliegende Bananen hopsen könnt. Rast Ihr in eine Sackgasse, legt Ihr mit ”B” und ”unten” den Rückwärtsgang ein. Schließ­lich ist auch ein flotter Slide möglich, den Ihr während dem Lenken nach rechts oder links mit A und B auslöst.
In bunten Kristallen auf der Fahrbahn sind wie im Vorgänger hinterhältige Schuß-, Schild-, Minen-, Unver­wund­barkeits-, Schrumpf-, Beschleunigungs- und Un­sichtbarkeitsextras versteckt, die Ihr wäh­rend den wüsten Rempeleien zu Euren Gunsten nutzt. Auf dem Bild­schirm informieren Euch Zeit-, Runden- und Plazierungszähler über Eure Lei­stung, wahlweise ein Tachometer oder ein Rennbahnschema bieten Übersicht über Geschwindigkeit und Schikanen. Habt Ihr drei Runden absolviert, wird der Sieger ausgelassen gefeiert.

Brutal geht’s in vier Kampf­arenen zu, wo Ihr Euch mit bis zu drei Kumpels duelliert: Je drei Luft­bal­lons müßt Ihr Euren Feinden vom Kart ballern, bis der Sie­ger feststeht. Dabei brettert Ihr nicht über flache Ebenen, sondern jagt den Feind über wacklige Brücken, stämmige Gebäude, hohe Sprung­schanzen und ­gefährliche Steilwandkurven.

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ITSJUSTAGAMe
14. Februar 2019 8:27

Für mich das mit Abstand beste Multiplayer Spiel was hatten wir zu viert für einen Spaß 😀

Catchmagic
6. Februar 2019 16:12

Soweit meine Erinnerung mir keinen Streich spielt hatte Ich sogar alle Ballons und Coins. Du hast jedoch Recht, gerade bestimmte Rennen im Flugzeug und gegen den Boss waren wirklich happig!

Spriggan
6. Februar 2019 0:39


Genau, wegen des Schwierigkeitsgrades.. Zuweilen waren die Rennen schon sehr happig wie ich in Erinnerung habe (irgendwann hab’ ich dann auch kapituliert, bei einem Flugrennen..)

Catchmagic
5. Februar 2019 16:07

Wegen des Schwierigkeitsgrades? Wer es vollständig haben wollte musste schon ganz schön ranklotzen…ging mir also zeitweise nicht anders als dir 😉

Spriggan
4. Februar 2019 23:24


Ich hab’ Diddy Kong Racing zuweilen verflucht und hätte das Modul ab und an am liebsten auf den Mond geschossen 😀

Catchmagic
4. Februar 2019 17:14

Mario Kart 64…ganz in Ordnung. Diddy Kong Racing, das war der Fun Racer schlechthin auf dem N64!

Rudi Ratlos
4. Februar 2019 11:57

Meh, Mario Kart… Dürfte meine ungeliebteste Nintendo-Serie überhaupt sein, kann mit dem item- und glücksbasierten Rumgegurke nix anfangen. Fand ich schon auf dem SNES fürchterlich (nur der halbe Bildschirm!) und hab es bis heute nicht schätzen gelernt.

MadMacs
4. Februar 2019 11:27

Ich war von MK64 nicht enttäuscht, fand es merklich schlechter als auf dem SNES.
Der weisse Nebel, der die ganze Zeit vor einem herfährt, war nicht so toll (das gleiche Gefühl habe ich heutzutage, wenn rumänische Mercedes Sprinter auf der linken Spur der Autobahn keinen Platz machen – absolutes Retrofeeling).

Nipponichi
4. Februar 2019 10:49

Mario Kart 64 ist bis heute mein liebstes Mario Kart. Mir hatten einfach die Strecken am Besten gefallen, vor allem auch beim Battle Mode. Aber noch wesentlich besser und bis heute gegenüber allen Mario Karts in meinen Augen unerreicht, finde ich immer noch Diddy Kong Racing. Da stimmte einfach das Gesamtpaket. Vor allem gefiel mir an letzterem auch, daß es nicht einfach nur ein Fun Racing-Game war, sondern daß es auch gleichzeitig wie so eine Art Adventure, Jump’n’Run und eben wie ein Rennspiel wirkte.

MontyRunner
3. Februar 2019 17:09

Double Dash ist das beste (Mario Kart) Spiel ever!

neotokyo
3. Februar 2019 16:41

Ich fand damals Super Mario Kart aufm SNES nur mäßig!! F-Zero war mein Ding damals Mega schnell und eine Hammer Optik ? Mario Kart 64 haben wir gerne gespielt vor allem mit mehr Spieler echt spaßig?? Bester Teil der Serie ist Double Dash und wird es auch immer bleiben!
Danach nix mehr mit Mario Kart zu tun gehabt!

Sonicfreak
3. Februar 2019 14:23


Da gebe ich dir Recht

8BitLegend
3. Februar 2019 13:01

Comic-Grafik hat in der PS1 / N64 Zeit für mich nicht funktioniert. Der bunte Stil sah in 2D sehr viel besser aus. Da fand’ ich sowas wie Wipeout und Destruction Derby schicker. Ist heute zwar immer noch so, aber ab der Dreamcast konnte man sich auch bunte Spiele in 3D gut ansehen.

Snowfalcon
3. Februar 2019 12:16

Imo der schwächste Teil der MK-Serie, wobei Double Dash in meinen Augen das beste Spielerlebnis bietet.

Lincoln_Hawk
3. Februar 2019 12:11

Ich fand das immer super spaßig
Bin gespannt und echt VorfreudIG auf CTR für ps4 das werde ich vlt auch öfter mal online spielen ?

MontyRunner
3. Februar 2019 10:14

Sehr treffender Test. MK 64 ist langsam mit diversen öden Streckenabschnitten. Für mich mit Abstand das schwächste MK. Und trotzdem hatte ich sehr viel Spaß damit.

Sonicfreak
3. Februar 2019 5:34

War so nie mein Lieblingsteil bis auf den Battle Modus.
Der ist irgendwie bis heute unerreicht. Die Map mit den 4 Türmen und die Andere mit den mehreren Etagen, zu geil.
Bei den neuen MK Spielen stört mich der Battle Modus etwas. Zwar hat MK 8 Deluxe ne geile Auswahl an Maps. Aber dieses Zeit limit und Punkte Prinzip. Warum kann man es nicht mehr so spielen wie früher?
Jeder hat 3 Ballons, wer am Ende wenigstens 1 übrig hat, gewinnt

HIMitsu
3. Februar 2019 3:07

Bin teilweise auch auf Genpeis Seite, die Begeisterung begann bei mir erst mit diesem Teil, mit den flachen MKs kann ich einfach nicht so viel anfangen.

genpei tomate
3. Februar 2019 0:41

Kein Grund solche Gefühle an mir zu verschwenden, ich glaube, aus mir und MK wird es in diesem Leben eh nichts mehr. 😛
Es ist tatsächlich eine der wenigen Serien, bei der ich die aktuelle Folge viel lieber zocke, als alles, was davor war. Als der Retro-Freak, der ich bin, so ziemlich außergewöhnlich.

Lando
3. Februar 2019 0:36

Wieder ein Hype, den ich nie verstanden habe. Fand Mario Kart immer ziemlich öde. Die einzigen Funracer, die mir gefallen haben, waren Crash Team Racing und das Rennspiel mit dem blauen Igel auf der PS3.

Doomguy
2. Februar 2019 23:39

@ genpei tomate: Ich wollte dir keineswegs irgendetwas schmackhafter machen. Ich war (und bin) lediglich über deine Aussage empört, dass dir das N64-“Mario Kart” besser gefällt, als der kongeniale Start der Serie auf dem SNES und wollte einfach darlegen, warum das keinen Sinn macht.;-)

ChrisKong
2. Februar 2019 23:18

Fand die N64 Episode damals etwas enttäuschend, gerade zu viert im GP Modus wäre sicher cool gewesen. Grösster Fauxpas war allerdings die Rainbowroad, die in dieser Form ein absoluter Witz war.
Leider waren auch die Battle-Arenen nicht grad der absolute Fun. Von daher würd ich auch sagen, die vermutlich schwächste Episode der Reihe.

genpei tomate
2. Februar 2019 21:20

Lieber Doomguy, ich habe die ganze Grütze hier spielbereit stehen und glaube nicht, dass du mir die Klempner-Racing- Sippe schmackhafter machen brauchst. Mario Kart, egal welche Folge, ist für mich ein “evergreen”, bin froh, dass wenn es mich packt, einfach loslegen kann, und gut ist.
Aber bis ich MK einlege, habe ich garantiert 250 Runden Sega Rally gedreht, 188 bei Daytona, 344 mit Fzero, 290 Wipeout…wir verstehen uns, oder? 😛

Meine, mit Humor garnierten Bemerkung, “Glücksspiel”, bezieht sich einzig auf die Spielmechanik, die mich, bei einem Racing Game weniger packt, als das, wofür ich Racing Games zocke.
Ich könnte überspitzt sagen, dass MK KEIN Racing Game im konventionellen Sinn ist, was aber nicht bedeutet, dass es nicht als solches betrachtet werden kann, und ein tolles Videogame ist es auf jeden Fall.
Übrigens finde ich, genauso wie du, dass die items verdammt viel strategischen Tiefgang bieten, ich hasse so was trotzdem, ok? 😛

Doomguy
2. Februar 2019 20:46

Naja, kurz vor’m Ziel vom Blitz getroffen zu werden, heißt einfach nur, dass man sehr klein die Ziellinie passieren wird, zumal nur Fahrer, die extrem weit hinten liegen, mit einem Blitz beglückt werden und dieser Effekt bei “Super Mario Kart” (im Vergleich zu den anderen Teilen) auch nur sehr kurz anhält.
Die Farbe des Panzers ist übrigens auch nicht egal, denn dieser lila Mistkerl verfolgt einen über die ganze Strecke und trifft dann auch, gegen rote oder grüne Panzer kann man in “Super Mario Kart” jedoch so einiges tun: Einen extremen Slide machen, einen Stern aktivieren, mit einer Feder im richtigen Moment darüberhüpfen, einen grünen Panzer nach hinten ablegen, Bananenschalen ablegen oder ein anderes Hindernis zwischen sich und den Panzer bringen, und sei es nur die nächste Ecke der Fahrbahn.
Gerade was die Gegenstände angeht, war der Erstling perfekt ausbalanciert.
Und auch die Strecken waren ein Geniestreich, was im N64-Nachfolger auf keinen Fall mehr galt. Viel zu weitläufige Strecken brauchten wahrlich keine große Beherrschung am Controller, wohingegen die Strecken bei “Super Mario Kart” spätestens in der 150ccm-Klasse wahrlich gemeistert werden wollten. Die Rainbow Road, bei der es auch keine schützende Streckenbegrenzung gab, im Höchsttempo entlangzufahren, benötigte einiges an Können.
Also gut, einigen wir uns darauf, dass du nur ein wenig Ahnung hast.;-)

genpei tomate
2. Februar 2019 19:46

Bei Mario Kart und “keine Ahnung” kann ich fast gut damit leben. Einigen wir uns darauf, aufgrund mangelnden bis wenig Interesse am Spielkonzept meinerseits, dass ich “nur ein wenig” Ahnung hab, ok? 😉
Insgesamt ist es eh Ansichtssache:
Es war das erste stationäre MK mit “echter” 3D Grafik, ich hatte zwar wegen meiner Sega-Arcade-Manie unfassbar mehr erwartet, aber es war schon ganz gut gemacht.
Heute ist es fast hässlich, die Snes Folge hat sich in der Hinsicht mehr Charme bewahrt.
Die Steuerung mit dem ersten Analog-Stick überhaupt, war für mich ein Traum und gehöre nicht zur Fraktion, die bei allen Games gemosert hat, wie unergonomisch der N64 Controller war. Racing Games gingen auf der ollen Nebelmaschine äh…gut von der Hand.
Außerdem gab es in dem Kontext für mich keine Vergleichsmöglichkeiten ( es sei, man zieht Motor Toon Gp auffe Pläisdäschn ran) und finde, dass die N64 Folge ganz gute Strecken zu bieten hat. Einige davon werden von Nintendo bis heute in der Serie wieder-verwurstet und in der HD Neuauflage machen sie, von der Streckenführung her, noch eine ganz gute Figur.

Die Farbe des Panzers ist übrigens egal, wenn man kurz vorm Ziel abgeschossen wird.
Oder vom Blitz getroffen.
Oder vom Sternen-betäubten-Kontrahenten überfahren wird.
Oder…oder…oder…
Capisci? 😛

Omnibot
2. Februar 2019 19:35

MK64 weiss ich noch, hat mich ein bisschen enttäuscht, hab mir glaub ich noch mehr erhofft. Aber hatte trotzdem seehr viel spass damit!

Doomguy
2. Februar 2019 19:18

@ genpei tomate: Da passt was nicht: Beim ersten Mario Kart eine Allergie bekommen, vom N64-Ableger aber mehr abgeholt werden, obwohl die große Kritik am Spielprinzip das “Glücksspiel” ist!? Und dann ausgerechnet “Super Mario Kart” (das einzige der Reihe mit einem “Super” im Namen, was ich gut nachvollziehen kann, ist es doch auch das beste!;-) schlechter finden, wo es doch das einzige ohne lila Panzer ist und auch das, wo das fahrerische Können am Entscheidendsten ist!? Für mein Empfinden spricht da jemand, der einfach keine Ahnung hat, was er da gerade von sich gibt. “Super Mario Kart” ist genial ausgetüftelt und perfekt spielbar, Mamma Mia!^^

Maverick
2. Februar 2019 18:44

Neben dem snes teil der einzige den ich gespielt habe und mir hat er sofern ich mich erinnere sehr viel spass gemacht.

Anonymous
Anonymous
2. Februar 2019 17:14

Ich fande diesen Mario Kart Ableger damals auch ziemlich lahm, obwohl MK 64 im Multiplayer ok war.
Diddy Kong Racing, F-Zero, Wave Race oder Extreme G waren aber um Längen bessere Racer auf dem N 64.

genpei tomate
2. Februar 2019 17:11

Ganz im Gegensatz zu mir: Ich habe beim ersten M-Kart ne Allergie bekommen, Mario sippe und Racing…egal…
Habe es trotzdem gekauft, besitze ich nach wie vor und hin und wieder habe ich es in den letzen Jahrzehnten tatsächlich mal gezockt. Aber die N64 Version hat mich mehr abgeholt, danach aber, ganz ehrlich, habe ich nur MK gespielt, wenn ich von Freunden “genötigt” wurde…
Ich habe das Spielprinzip übrigens immer als Glückspiel-Racing tituliert… 😛
Bin erst bei Teil 8 wieder eingestiegen, ein paar Online Runden ( “damals” noch mit der M! Forum Crew) waren ganz lustig, aber die Serie hat für mich mehr als alles gesagt.
Es wird Zeit, dass Fzero wieder erscheint.