Mario & Luigi: Partners in Time – im Klassik-Test (DS)

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Kolossale Ideenfeuerwerke werden teilweise auch bei den dramatischen Bosskämpfen abgebrannt. Das zentrale Nervenorgan einer gigantischen Monsterechse beharkt Ihr zum ­Beispiel mit Hilfe einer bunten Yoshi-Bande, die Ihr dazu allerdings aus ihren Eiern sprengen müsst. Einen übergewichtigen Bob-Omb-Spreng­­körper wiederum richtet Ihr gegen seine Befehlshaber, indem Ihr dessen Träger taktisch klug dezimiert und den fetten Kracher so in Richtung der Feindarmee kullern lasst.

Obwohl die bonbonsüße Märchenwelt des Pilzkönigreiches noch linearer aufgebaut ist als im Vorgänger, kommt in den wunderhübsch ­gezeichneten Dungeons kaum Langeweile auf. Dafür sorgen die klug ausgedachten Spezialmanöver der ­Knobelbrüder, die perfekt auf die Viererbande abgestimmt wurden: Normalerweise tragen Mario und ­Luigi ihre Babyversionen Huckepack. Treten unüberwindbare Hindernisse auf, trennt sich der Klempner-Clan und verdoppelt so die Aktionsmöglichkeiten. Das Werfen der Babys auf hohe Simse ist noch eine der leichteren Übungen. Später rollen sich Mario und Luigi zum Ball und überfahren die Kleinen. Diese werden für ­kurze Zeit auf Münzgröße gestaucht und passen auch in schmalste Ritzen. Per Ventilator fliegen die Quetschklempnerchen durch den dahinterliegende Mini-Dungeon. Die Flughöhe regeln hierbei die erwachsenen Italiener durch Drehsprünge im unteren Bildschirm. Irrwitzige Kombinationsrätsel und liebevolle Bilderbuchpräsen­tation der alten Schule prägen Eure Reise durchs Pilzkönigreich, die mit über zwanzig Stunden eine anstän­dige Dauer aufweist.

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dunklertempler
21. August 2023 17:49

Man sind die Spiele gut. Nintendo macht mal nen neuen Teil.