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Vorbei die sterile ”Star Trek“-Atmosphäre, Shepards neue Abenteuer erinnern eher an das schmutzige, unberechenbare Universum von ”Farscape“. Held der Menschheit? Pfeifendeckel! Die auf der notdürftig reparierten Citadell-Station residierenden Vertreter der menschlichen Allianz verkennen Shepards Heldentaten aus Teil 1 und erklären die galaktische Bedrohung durch die Superroboterrasse der Reaper gar zum Hirngespinst. Euer neuer Arbeitgeber ist der kettenrauchende ’Unbekannte’, eine Art SciFi-Version des ’Krebskandidaten’ aus ”Akte X” mit blau funkelnden Cyber-Augen. Dieser undurchsichtige Nikotin-Junkie sitzt der extremistischen Cerberus-Organisation vor und engagiert Shepard, um gegen die neuen Handlanger der Reaper, die insektoiden Kollektoren, vorzugehen. Dafür bekommt Ihr eine brandneue Normandy, dicke Wummen wie einen Raketenwerfer mit zielsuchenden Projektilen und eine Liste mit potenziellen Crewmitgliedern, die es kreuz und quer in der Milchstraße anzuwerben gilt.
Insgesamt zehn Kumpane könnt Ihr aufstöbern und zwei davon in Eure jeweils aktuelle Party aufnehmen. Darunter finden sich mit dem Turianer Garrus und der Quarianerin Tali zwei alte Bekannte. Der biotische Krieger Jakob, die genetisch verbesserte Miranda und die schlagkräftige Psychopatin Jack bilden den Restbestand der im Hauptspiel verfügbaren menschlichen Mitstreiter. Den alten Haudegen Zaeed dürft Ihr dagegen nur im Rahmen des ersten DLC-Pakets rekrutieren. Der eiskalte Drell-Assassine Thane, der jähzornige Kroganer Grunt, der salarianische Wissenschaftler Mordin und die Assari-Biotikerin Samara komplettieren Shepards Crew. Jedes Partymitglied erzählt seine eigene detailreiche Hintergrundgeschichte, aus der sich oft eine interessante Nebenquest ableitet. Habt Ihr die erledigt, steht Euch der Charakter zukünftig loyal zur Seite. Das äußert sich in zusätzlichen Fähigkeiten sowie einem alternativen Outfit und beeinflusst außerdem den Ausgang der Hauptstory.
Der Actionpart gewinnt, wie bereits angemerkt, in Mass Effect 2 deutlich an Dominanz. Einerseits spielt sich das toll dynamisch: Shepard geht im Sprint-Modus automatisch in Deckung, Kopftreffer werden mit Schadens-Boni belohnt und Eure Kameraden verdienen sich diesmal ihre Bezeichnung auch wirklich. Sie suchen selbstständig Schutz, setzen ihre Spezialfähigkeiten umsichtig ein und attackieren eigenständig oder lassen sich per Digipad ein Angriffsziel zuweisen. Andererseits wirkt die Mixtur aus Action und Rollenspiel nun nicht mehr aus einem Guss wie noch im ersten Teil.











Ich finde, dass der erste Teil einige der besten Sidequests hat, am meisten Rollenspiel ist und am ehesten das Gefühl vermittelt, eine Galaxie zu erkunden. Das Team ist natürlich noch kleiner, trotzdem sind die Figuren gut und passend geschrieben. Schwachpunkte hat das Original gerade bei den Kämpfen und das Baukastensystem für Planeten und Gebäude lässt Varianz vermissen. Und ja, die Steuerung vom Mako war damals ein Thema für sich.
Die LE Fassung geht einige der Probleme gut an.
Teil 2 bietet doch einiges in Bezug aufs Team, die Action ist klar besser, es kommt aber nie so richtig das Explorationsgefühl auf, Sidequests sind abseits der Charakterquests definitiv schwächer und der RPG Teil ist halt einfach dumbed down.
ME 3 fand ich immer am schwächsten. Noch mehr, aber nicht wirklich bessere Action, die Story entfernt sich nicht nur deutlich von den Vorgängern sondern ist teilweise auch deutlich schwächer und die Rollenspielelemente sind noch weiter reduziert.
Ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen, die Andromeda zumindest nach den nötigsten Bugfixes wirklich besser fanden als Mass Effect 3. Der erste ist für mich aber auch der beste und ich wünsche mir bis heute, Bioware hätte den RPG Anteil und das Gefühl, eine Galaxie zu erkunden bei den Nachfolgern höher gehalten.
@sraL: Finde Teil 1 auch viel besser (360). Bei mir in der Top 3. Der Nachfolger für mich auch sehr enttäuschend. Für sich alleine kein schlechtes Spiel, als Nachfolger ein Absturz…
Letztes Jahr die Trilogie zum ersten Mal gespielt. Fand den ersten Teil super und da der zweite ja immer als bester Serienteil betitelt wird, war ich im Vorfeld ziemlich gehyped. Und wurde ziemlich enttäuscht… für mich ein totaler Downgrade zum ersten Teil. Alles dumbed down irgendwie.
Das lag an Dragon Age. Da musste das ME Team letztlich kräftig aushelfen.
Hab mir 2021 für die Mass Effect Legendary Edition die Xbox Series X gekauft und es hat immer noch genauso viel Spaß gemacht wie damals auf der Xbox 360. Schade, dass der 2020 angekündigte nächste Teil so lange in der Pre-Production versauert ist. Da muss intern einiges schief gelaufen sein bei BioWare.
Jau ich fands auch mega, zu Release am pc gespielt und später nochmal in der legendary auf ps4.
Da wird wohl auch nie wieder ein neuer teil rankommen an die Qualität der ersten drei.
Dank der Mass Effect Legendary Edition habe ich den zweiten Teil vor ein paar Monaten beendet. Auch heute noch ist der zweite Teil gut spielbar wie ich finde. Kann man jeden RPG Fan weiter empfehlen.😎👌
War echt ein Hammer Spiel damals, die Reihe mit heutiger Technik wehre echt super.
Mass Effect 2 hatte ich ungefähr 5 Tage durch gezockt, da ich wegen Zeh Operation krank geschrieben war. Das Kampfsystem gefällt mir besser und die Charaktere aus verschiedenen Herkunft zeigt menge Persönlichkeiten. Mit den Mako zu reisen wäre schön gewesen trotz leeren Welten.