Maximo – im Klassik-Test (PS2)

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Der grundlegende Spielablauf gestaltet sich dabei in jedem Areal recht ähnlich: Ob finstere Friedhofslandschaften, giftgrüne Sumpfgebiete, verschneite Bergpässe oder infernale Maschinenwelt – in jedem Abschnitt gilt es, einen magischen Seelen-Kollektor aufzuspüren und unschädlich zu machen. Erst wenn Ihr sämt­liche dieser kuriosen Maschinen zerstört habt, öffnet sich die Pforte zum Zwischengegnerduell. Klar, dass die Kollektoren nicht einfach unbewacht am Wegesrand ihrer Vernichtung harren, allerlei knifflige Sprungpassagen, zahllose Monsterkämpfe und einige Schalter- und Schlüsselsuchereien trennen Euch in den weitläufigen 3D-Landschaften vom Levelausgang.

Wie es sich für einen gelernten Ritter gehört, bringt Maximo aber die nötigen Talente zur erfolgreichen Bewältigung aller Aufgaben mit. Auf Knopfdruck springt das agile Kerlchen in die Höhe, ein zweiter Impuls löst in der Luft den altbekannten Doppelsprung aus. Entsprechend seiner Profession schwingt Euer Held zudem virtuos das Schwert oder geht auf Wunsch hinter seinem Rundschild in Deckung. Fähigkeiten, die auch bitter nötig sind, denn die feindliche Übermacht ist nicht nur zahlreich, sondern auch ausgesprochen kampferfahren. Anfänglich stolpern Euch nur unbewaffnete, lendengeschürzte Skelette entgegen und faulige Zombies wühlen sich aus dem lock­eren Erdreich, in späteren Abschnitten lauern riesige Pollen-spuckende Giftpflanzen, gepanzerte Hellebarden-Dämonen und rotglühende Gargoyles auf zartes Polygonfleisch.

Um ein einigermaßen ausgeglichenes Kräftverhältnis sicher zu stellen, greift Maximo im Kampf gegen die infernale Brut auf ein umfangreiches Arsenal von Ausrüstungsgegenständen und Spezialmanövern zurück: Angefangen beim simplen Doppelschlag und Stichangriff, über Schwertverlängerungen, Feuer-, Blitz- oder Eisklingen bis hin zu Wurfschilden und magischen Superattacken reicht die Liste der Kraftverstärker. Geborgen in speziellen Extrakapseln fin­det Ihr diese Helferlein meist in Schatz­kisten, deren passende Schlüssel allerdings erst in abgelegenen Hochebenen gefunden oder von besonders hartnäckigen Gegner abgenommen werden müssen. Sämtliche Bonus-Fähigkeiten werden in ‘Fächern’ verwahrt, einige in so genannten Sicherheits-Slots. Das Besondere daran: Beim Verlust eines Lebens gehen auch alle mühselig aufgeklaubten Extras flöten, lediglich die in den Spezial-Fächern verwahrten Attribute bleiben Euch erhalten.

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Lincoln_Hawk
28. Dezember 2020 0:40

Ok stimmt das ist bezahlbar
Da muss ich mich ja verguckt haben.
Ich war bei 30Euro neulich
Obwohl esxauch das wert ist

Max Snake
27. Dezember 2020 23:29

Ist mir zu schwierig.

Nerd-Info: “Die Charakter – Design aus Maximo: Ghost to Glory stammt von den berühmte Manga Zeichner Susumu Matsushita. Bekannte für seine Zeichnung für die Famitsu – Ausgabe.” https://www.bing.com/images/search?q=Susumu+Matsushita&form=HDRSC2&first=1&tsc=ImageBasicHover

Maximo sind günstig zu kriegen.
https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2334524.m570.l1313&_nkw=Maximo+PS+2&_sacat=0&LH_TitleDesc=0&_osacat=0&_odkw=Maximo

Lincoln_Hawk
27. Dezember 2020 18:34

Günstig sind die Orginale leider nicht
Ich hab auch schon geguckt
Weil’s mit solchen Spielen sehr rare ist..
Ich hab grad Jack &Dexter angefangen ist das ein tolles Spiel ?

Heisenberg
27. Dezember 2020 15:05

Toller Test!
Hab richtig Lust darauf gekriegt. Gleich mal bei Ebay gucken.

Sonicfreak
27. Dezember 2020 1:48

Jep, den habe ich damals irgendwann auch noch gespielt, glaube ich. Aber den fand ich dann irgendwie nicht mehr so gut.
Anstelle von diesem HD Ghouls n Ghosts für Switch würde ich mich viel mehr über ne HD Variante von Maximo freuen 🙁

Lincoln_Hawk
27. Dezember 2020 1:31

Einen 2ten Teil gibts auch
Ist glaube ich auch nicht schlecht

Sonicfreak
27. Dezember 2020 1:15

Das fand ich damals auch echt cool. Erinnere mich noch, dass der Schwierigkeitsgrad nicht ohne war. Aber hab es in angenehmer Erinnerung