MechAssault 2: Lone Wolf – im Klassik-Test (Xbox)

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Dafür fühlt sich der Tester nach der Singleplayer-Kampagne zumindest theoretisch ausgezeichnet vorbereitet auf den Online-Krieg. In den knapp 20 Missionen bekommt Ihr es nämlich mit einer Vielzahl von Fahrzeugen und deren Einsatzmöglichkeiten zu tun. Denn wer glaubt, dass in Mech Assault 2 nur Kampfroboter gesteuert werden, der könnte gar nicht weiter daneben liegen. Oft (in Multiplayer-Matches sogar grundsätzlich) beginnt der Einsatz schlicht und einfach zu Fuß. Unbewaffnet und ungeschützt geht Ihr auf die Suche nach einem fahrbaren Untersatz.

Dabei muss es nicht immer der Mech sein: Die Battlearmor zum Beispiel schmiegt sich wie eine zweite Haut um Euren Mechwarrior. Zwar fehlt ihr etwas die Feuerkraft, dafür könnt Ihr schnell manövrieren, herumspringen und Euch an Wänden festkrallen. Außerdem erlaubt die Battlearmor den ‘Neurohack’, eine heimtückische Attacke auf die großen Mechs. Springt Ihr denen auf den Rücken, legt Ihr nach einem Bemani-mäßigen Reaktionsspielchen selbst den ­größten Roboter lahm. Allerdings: Menschliche Mitspieler dürfen sich gegen solche Attacken wehren – wer schneller drückt, gewinnt.

Wem das zu gefährlich ist, der steigt in einen VTOL-Senkrechtstarter und schwirrt damit über das Kampfgebiet, um Extras abzuwerfen oder Battlearmors und Panzer schnell von einem Ort zum anderen zu bringen. Die Panzer schließlich sind zwar keine große Gefahr für einen Mech, haben dafür aber eine Tarnvorrichtung und einen praktischen Zoom für ihre große ­Kanone. Apropos dicke Wumme: ­Geschütztürme dürft Ihr auch noch bedienen. Und wenn Euer Gefährt zu viel Prügel bezieht, steigt Ihr eben wieder aus und sucht ein neues.
Zerstörungsorgie

Wo rohe Kräfte so sinnlos walten wie in Mech Assault 2, geht natürlich ­einiges zu Bruch. Das ist auf den Schlachtfeldern der Zukunft so effektvoll inszeniert wie kaum zuvor. Wenn der Kernreaktor eines Mech explodiert, verformt ein gleißender Feuerball die Umgebung, umstehende Fahrzeuge gehen gleich mit in Flammen auf. Raketen, Laser und Plasmageschosse bringen den Bildschirm zum Glühen. Gebäude, Bäume und Felsformationen zerbröseln unter den Stahltretern Eures Mech zu Staub. ­Untermalt wird das ganze von beinhartem Metal-Geschrubbe, bei Zwischen- und Endgegnern geben sich zudem Papa Roach bzw. Korn die ­Ehre und steuern je einen Song zum ­Soundtrack bei.

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Gast

Schade, dass die Serie so im Sande verlaufen ist. Schilde sind zwar Schwachsinn im BT-Universum, aber mit dem Teil hier hatte ich auf der 360 noch sehr viel Spaß – wenn auch nur offline.

Leider ist nur Teil 2 auf der 360 abwärtskompatibel und Teil 1 nicht. Beide sind aber weder auf der One, noch auf der X/S lauffähig. Könnte natürlich am Soundtrack liegen und dass die Viedespielrechte bei Piranha Games (“Mechwarrior 5: Merchenaries”).