Mega Man Battle Network 4: Blue Moon & Red Sun – im Klassik-Test (GBA)

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In Battle Network steuert Ihr den jugendlichen Hacker Lan durch eine futuristische Stadt, in der die Computer verrückt spielen – hinter der Virus-Attacke stecken Cyberverbrecher, die es in den Datenströmen aufzuspüren gilt. Dazu nutzt Lan sein Online-Alter-Ego Megaman.EXE, der sich in den Netzwerk-Dungeons mit allerlei Viren duelliert. Die Kämpfe mischen Taktik- und Echtzeitelemente: Ihr wählt mehrere Manöver wie Schuss, Barriere und Schwerthieb, die Ihr anschlie­ßend in Echtzeit feuert – dabei müsst Ihr den Attacken der Feinde auf neun Feldern ausweichen. Komplex wird das Abenteuer durch die unzähligen Manöver, die in Chips gebrannt sind: Sammelt und tauscht sie, um ein möglichst vielseitiges Repertoire zu erstellen. Blue Moon und Red Run variieren gefundene Extras, aber auch dezent die Handlung.

Im Vergleich zu den Vorgängern gibt’s nur wenige Verbesserungen, deshalb werden Fans langsam müde: Ihr lauft durch dieselbe Stadt mit grafisch kaum aufgepeppten Netzwerken – ­lediglich in den Kämpfen müsst Ihr jetzt etwas schneller schalten und auch mal kontern. Die Handlung baut im Gegensatz zum Golden Sun-Duo kaum auf die Vorgänger auf: Ihr spielt ein eigenständiges Abenteuer, statt ein Spiel-übergreifendes Finale anzupeilen – innovativ ist das nicht.

Und nochmal: Der spaßige Cyberkrimi mit Action-Kämpfen spielt sich wie die Vorgänger.

Singleplayer69
Multiplayer
Grafik
Sound