MegaRace 3 – im Klassik-Test (PS2)

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Die Software-Sadisten von Cryo sind bei der Inventur ihrer Folter­kam­mer auf eine bewährte Quälerei gestoßen: Das futuristische Rennspiel Mega­race trieb Mitte der 90er bereits hartgesottenen Sega-CD- und 3DO-Besit­zern die Tränen in die Augen – beim dritten Teil dürfen nun auch PS2-Freunde ihre Schmerzgrenze ausloten. Dabei wären die Grund­lagen für ein zünftiges Pod-Rennen vorhanden: Ein Dutzend futuristische Schwebeflitzer, ca. 20 verzwickte Rundkurse in bunt-bizarren Sze­narien, Pick-Up-Waffen wie Minen oder Lenk­raketen und sieben Kon­kurrenten versprechen potentes Rennfutter für Anhänger von Wipeout & Co.

Dumm nur, dass die trotz Eintö­nig­keit der Grafik heftig stotternde Bildrate zu Magenflattern führt, die Extras in etwa so innovativ sind wie eine ”GZSZ”-Folge und die Gegner mit ihrer mäßigen Intelligenz nicht mal Jauchs 50-Euro-Hürde nehmen würden – geschweige denn Euren ersten Platz in Gefahr brächten. Alles in allem also ein weiteres Franzosen-De­ba­kel mit gewohnt hohem Preis/­Trash-Verhältnis.

Ab in die Sippenhaft: Cryos minimalistischer ”Wipeout”-Clone ruckelt, langweilt und nervt.

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Heisenberg
14. Juni 2021 0:22

Hm, mega race auf PC habe ich Mitte der 90 er gesuchtet. Das hier kenne ich gar nicht. Aber Cryo, ne danke.

Max Snake
13. Juni 2021 10:36

Und somit ist das endgültigen aus von Cryo.