Minna no Doubutsu Shogi: Let’s Catch the Lion – im Import-Test (Switch)

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Shogi ist eines der großen japanischen Spielemys­terien – eine Variante von Schach, bei dem die verschiedenen Figuren von einfachen, mit Schriftzeichen markierten Steinen dargestellt und über ein 9 x 9 Felder großes Spielbrett bewegt werden. Shogi-Simulationen sind gern gesehene Konsolen-Start­titel in Japan; so erschien gemeinsam mit Super Mario 64 und Pilotwings 64 auch ein Spiel namens Saikyo Habu Shogi – und wurde natürlich nie außerhalb Japans veröffentlicht.

Let’s Catch the Lion ist eine sehr einsteigerfreundliche Variante des Spiels, das die abstrakten Steine durch knuffige Tier-Symbole ersetzt und in drei Komplexitätsstufen daherkommt. In drei Modi fordert Ihr entweder die KI heraus oder tretet gegen einen menschlichen Gegner an.

In der einfachsten Variante ist das Spielbrett nur zwölf Felder groß und Ihr habt vier Figuren: Das Küken kann ein Feld nach vorne gehen, die Giraffe eines nach oben, unten, links oder rechts. Der Elefant bewegt sich ein Feld schräg, der Löwe in alle Richtungen – wird er geschlagen, ist das Spiel verloren. Erreicht ein Küken die andere Seite des Spielfelds, wird es zum Huhn mit mehr Bewegungsoptio­nen, zudem könnt Ihr gefangene gegnerische Tiere auf Eurer Seite ins Spiel bringen – das macht aus dem ­eigentlich simplen Prinzip auch eine taktisch interessante Herausforderung.

Kommt Ihr mit dem kleinen Feld zurecht, wagt Ihr Euch an die größeren: Das mittlere Brett hat schon 30 Felder und ersetzt Elefant und Giraffe durch Hund und Katze, inklusive komplexerer Bewegungsmuster. Zuletzt wartet eine reguläre Shogi-Partie mit dem 81-Felder-Brett und 20 Figuren pro Seite – komplex, aber dank Lerneffekt und klarer Darstellung schaffbar. Denn: Ihr müsst Euch nicht für jedes Tier die Bewegungsmuster merken, Pfeile (für lange Bewegungen) und Punkte (für einfache Schritte) zeigen genau, wie Ihr ziehen dürft.

Ebenfalls nett: Spielt Ihr gegen die KI ist es nicht erlaubt, einen Zug zu tätigen, der zur direkten Niederlage führt. Und wenn Ihr einmal nicht mehr weiter wisst, dürft Ihr Euch Tipps für den nächsten Zug geben lassen.

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