Minute of Islands – im Test (Xbox One)

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Das Berliner Studio ­Fizbin kennt man für die Adventure-Reihe The Inner World. Auch Minute of Islands schlägt in diese Kerbe, erspart Euch jedoch diesmal den Point’n’Click-Anteil. Herausgekommen ist dabei ein melancholischer 2D-Walking-Simulator mit seltenen Rätseleinlagen in einer wunderschönen Comic-Welt, die zwar erst kunterbunt einladend aussieht, jedoch so manche Überraschung bereithält.

Ihr schlüpft in die Rolle von Inselhüterin Mo, die abgeschottet im Untergrund lebt, weit weg von ihrer Familie. Sie wurde auserkoren, um die Inselgruppe am Laufen zu halten, die schon längst dem Untergang geweiht scheint. Mit dem Omniswitch – einer Mischung aus Zauberstab und Werkzeug – müsst Ihr die Titanen­brüder wiedererwecken, die dafür sorgen, dass die Inseln am Leben gehalten werden und die Luft von giftigen Sporen gesäubert wird. Spielerisch erwarten Euch seichte Schalterrätsel und träge Sprung- abschnitte, die sich theoretisch mit einer Hand spielen lassen. In der Welt stoßt Ihr dabei immer wieder auf Erinnerungsfetzen, die Euch von einer sehr guten englischen Erzählerin vorgetragen werden und Euch einen Einblick in das Innere von Mo und den Geschehnissen der Vorzeit geben. Die Hüpfereien könnten mehr Präzision vertragen und auch einige Laufwege hätten gerne kürzer ausfallen dürfen, aber insgesamt gelingt es den Machern, ein einfühlsames Abenteuer zu erschaffen, in dem mehr Tiefe steckt, als der bunte Look vermuten lässt.

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