MotoGP: Ultimate Racing Technology 3 – im Klassik-Test (Xbox)

1
1047
Zurück
Nächste

Meinung

Ulrich Steppberger meint: Bei ihrem Vorzeige-Rennspiel haben Climax wieder ganze Arbeit ­geleistet: Während Namcos PS2-Namenskollege beständig auf der Stelle tritt, mauserst sich das Xbox-MotoGP endgültig zum Motorsport-Spitzentitel. Der ‘ernsthafte‘ Teil rund um die simulierte Weltmeisterschaft hält die Qualität des Vorgängers, macht Neulingen aber das Leben einen Tick leichter – das Handling der Maschinen ist zwar übungsintensiv, aber nicht mehr ganz so biestig. Den neuen Extreme-Modus kann man beinahe als Geniestreich bezeichnen: Optisch geben die frischen Kurse mehr her als die faden Standardpisten. Und auch wenn sie keine Schönheitsrekorde brechen, gibt’s diesmal überhaupt keine Ruckler mehr zu sehen (sofern Ihr auf 60 Hz schaltet). Die über­arbeitete Ranglis­tenstruktur motiviert wie die Möglichkeit, Motorräder durch Preisgeld aufzubohren. Die vorbildliche Online-Einbindung fehlt natürlich ebenso nicht. Schade finde ich den Verlust der Fahrprüfungen, ­allerdings kommen nach der neuen Methode Frischlinge leichter auf ­einen ­grünen Zweig. Nicht nur Zweiradfans sollten sich mal bei MotoGP 3 in den Sattel schwingen.

Zurück
Nächste
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
schweini
3. April 2023 19:58

War ich damals geflasht. Nach einer Woche Wandern und Zelten, und dann zuhause das Teil eingelegt – huiuiui, das war geil. Das bisher einzige Motarradspiel (ok, Drive Club Bikes war auch sehr geil) daß mich nachhaltig beeindruckt hat.