Kazuma Kaneko’s Tsukuyomi – im Test (Switch)

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Screenshot von Kazuma Kaneko’s Tsukuyomi
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Die Switch-Interpretation des Mobile-Spiels Tsukuyomi: The Divine Hunter erinnert in mancher Hinsicht an frühere Atlus-Werke. Stockwerk für Stockwerk erkundet Ihr in der Ego-Ansicht das Hashira-Gebäude, einen von ­Jinma – dämonischen Kreaturen – überrannten Wolkenkratzer. Dabei bewegt Ihr Euch aber nicht frei durch die rechtwinklig angelegten Gänge, sondern entscheidet an Kreuzungen, welchen Weg Ihr einschlagt. Das führt Euch zu Events oder Kämpfen: In Ersteren trefft Ihr Entscheidungen, die oft in der typischen Ordnung-Chaos-Thematik verankert sind, in Letzteren zückt Ihr die Karten. Die beschwören Dämonen, manche dienen dem Angriff, andere sind defensiv, manche sind beides und viele haben spezielle Effekte.

Hier zeigt das Spiel auch ­seine wahre Natur: Tsukuyomi hat viel von einem Roguelike-Deck­builder, der in seinen Grund­lagen ähnlich wie das fantastische Slay the Spire funktioniert. Ihr bekommt immer wieder unterschiedliche starke neue Karten, optimiert so Euer Deck, versucht weniger gute Karten vor allem durch Fusion mit anderen loszuwerden und passt ständig Eure Strategie an. Allerdings teilt sich das Spiel auch in aufeinander folgende Kapitel auf: Eines hat meist drei Bosse, dann geht die Geschichte weiter und Ihr bekommt neue Charaktere.

Eine Besonderheit ist auch der konsequente Einsatz von KI. Im Mobile-Spiel hatten Gamer die Möglichkeit, neue Karten zu generieren, für die dann KI-Motive, die auf den Arbeiten von Kazuma Kaneko basieren, erschaffen wurden. Eigene Karten macht Ihr auf der Switch aber nicht, dafür haben die Entwickler ausgewählte KI-Karten aus dem Mobile-Titel ins Konsolenspiel geholt. Das ist dann allerdings auch inhaltlich verankert und erklärt.

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