Mystaria: The Realms of Lore – im Klassik-Test (SAT)

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Der magische Shogun Bane hat das friedliche Queensland überrannt und nutzt Eure Stammburg als Basis für finstere Eroberungszüge: Zusammen mit Eurem alten Lehrer, einer treuen Priesterin und dem Löwenmenschen Ferral wollt Ihr Bane in strategischen Scharmützeln die Stirn bieten. Ein greiser Schildkrötenseher verrät, daß nur zwölf mystische Kämpfer eine Chance gegen den teuflischen Magus haben. Um das runde Dutzend vollzukriegen, reisen Prinz Aragon und sein Gefolge quer durch Mystaria: Unterwegs pfuschen Eure Kämpen Banes Heerführern ins Handwerk, in Ortschaften und Burgen schnappt Ihr Gerüchte über potentielle Waffenbrüder auf. Während die Shining Force-Welt zweidimensional angelegt ist, werden die Mystaria-Schlachtfelder dreidimensional berechnet: Die als Render-Sprites abgelegten Helden watscheln durch Polygon-Landschaften, drei unterschiedliche Kamerawinkel zeigen Euren Trupp aus der Vogelperspektive oder von schräg oben. Um Feinde oder Geländeformationen näher zu untersuchen, plaziert Ihr Eure eigene Kamera auf dem Schlachtfeld, allerdings könnt Ihr aus dem neuen Blickwinkel keine Aktionen einleiten.

Wer die Grenze zum Nachbarreich übertritt, einen düsteren Forst erkunden will oder Banes Schergen auf die Füße tritt, wird in einen Kampf verwickelt. Nach der Kriegserklärung folgt die Truppen-Erhebung: Ihr berücksichtigt Spezialfähigkeiten sowie vorgeschriebene Truppenstärke und stellt Eure Kampf­einheit zusammen. Wer im an­schließenden Gefecht eins auf die Mütze bekommt, zieht sich zurück und überdenkt seine Wahl. Auf dem Schlachtfeld ruft Ihr die Übersichtskarte auf und studiert die gegnerischen Daten: Gerenderte Monsterbilder zeigen Eure Kontrahenten im Detail, eine Beschreibung erklärt Werte und Talente der Kreatur. Bevor Ihr Eure Kämpfer ans Messer liefert, sortiert Ihr die gewünschten Fähigkeiten ins Kampfmenü: Hat Euer Held nach seinem Marsch über den Bodenraster noch genug Aktionspunkte, brät er seinem Gegner mit Spezialattacken oder Zaubersprüchen eins über, zur Not greift Ihr auf konventionelle Attacken oder Defensiv-Techniken zurück. Eine Echtzeit-Sequenz zeigt Eure Aktion, lästige Sprites und Geländestücke werden ausgeblendet. Sämt­liche Talente sind nach Kampftechniken unterteilt: Eine neue Schwert-Disziplin erlernt Prinz Aragon nur, wenn er in regelmäßigen Schlachten den Schwertarm übt. Helle Bodenfliesen markieren die Reichweite von Fernkampfattacken und Zaubersprüchen, Wurftechniken und Feuerodem katapultieren Euren Feind auf ein gewünschtes Feld.

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MadMacs
27. Juli 2018 14:18

Durchgespielt hatte ich das Spiel auch nie. Ich dachte, weil es zu schlecht war. Aber die Bewertung zeigt ja eindeutig in die andere Richtung.

greenwade
26. Juli 2018 19:38

fantastischer RPG-Strategie mix, damals! ich habs geliebt!

SonicFanNerd
26. Juli 2018 16:09

Ah, das war japan-exklusiv? Danke für die Info. 🙂

Rudi Ratlos
26. Juli 2018 15:54

Du irrst nicht, Riglord Saga 2 (so der ursprüngliche Name der Reihe) kam tatsächlich 1996 in Japan (exklusiv) raus.

SonicFanNerd
26. Juli 2018 15:27

Hab’s gerne auf dem Saturn gespielt. War für mich seinerzeit ein Shining Force Ersatz (SF III – EP 1 erschien glaube ich erst später – leider nie besessen).
Mystaria hab ich glaube ich bis zum Ende gespielt.
Ich müsste das sogar noch bei meinem Saturn-Krams liegen haben.
Grafisch heute natürlich nicht mehr schön.
Da kam sogar später noch ein zweiter Teil von raus, wenn ich mich nicht irre.

Rudi Ratlos
26. Juli 2018 15:13

Gegen Ende sauschwer – daher leider nie durchgespielt :/