Naruto: The Broken Bond – im Klassik-Test (360)

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Wo Naruto – Rise of a Ninja aufhört, knöpft The Broken Bond seriengemäß an; das verwüstete Heimatdorf wird wieder aufgebaut, der dritte Hokage verabschiedet und Naruto selbst bringt seine Ninja-Fähigkeiten auf Vordermann. Freund Sasuke beobachtet den Fortschritt mit Neid und schließt sich aus Frust dem Erzfeind Orochimaru an. Naruto macht sich auf die Reise, um seinen fehlgeleiteten Freund wieder zu finden.

Wie im Vorgänger Rise of a Ninja bewegt Ihr Euch in Action-Adventure-Manier durch das Dorf, plaudert mit den Bewohnern und helft ihnen bei ihren Alltagsangelegenheiten. Begegnungen mit Dieben und bösen Ninjas finden nach klassischem Duell-Prügelprinzip statt. Neu in The Broken Bond ist das Partner-Feature: Wechselt zwischen Naruto und einem seiner Freunde, um in der Umgebung Rätsel zu lösen und in den Kämpfen die Oberhand zu behalten. Hierbei sind auch die bekannten Jutsu-Manöver wichtig. Im Kampf entfesselt Ihr damit besonders wuchtige wie spektakuläre Angriffe, die mit Quicktime-Events verstärkt werden und dem Gegner ordentlich zusetzen. Ebenso erreicht Ihr beim Erforschen der stimmungsvoll ­gestalteten Welt nur dann neue Bereiche, wenn der Partner mit der passenden Jutsu-Fähigkeit parat steht. So wird der Adventure-Alltag durch das Teamwork, kleine Grübeleien und Minispielchen weiter aufgelockert, während die Kämpfe dank des einwechselbaren Partners etwas dynamischer geraten. Dank jederzeit einstellbarem Schwierigkeitsgrad finden Einsteiger und Profis einen guten Zugang, großzügig verteilte Checkpoints verhindern Frustgefahr. Naruto-Jünger haben abermals die Wahl zwischen japanischer und englischer Sprachausgabe, die Grafik wartet nun mit mehr Pastelltönen auf.

Wer nach Beendigung der vorlagengetreu umgesetzen Story mehr will, kann an der eigenen Konsole oder auch online sein Geschick gegen menschliche Mitspieler testen, dann wird’s aber eher chaotisch.

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genpei tomate
1. Mai 2025 18:24

Mein Sohn hat mehr oder weniger alle Naruto Teile durch und speziell die Prügelspiele mit Online-Kämpfe, dann, wenn “Profis” aufeinander eindreschen , sehen so was von spektakulär aus, wie kaum etwas anderes aus der Richtung im Gaming.
Mehr als zuschauen, kann ich aber nicht, da sie mir zu komplex sind die Games und ehe ich mich eingearbeitet habe, werde ich so was von platt gemacht, ohne überhaupt Sonne zu sehen…die der gewaltigen Jitsu Explosionen, die mich ins Nirwana befördern, natürlich ausgenommen…

Whitebeard91
30. April 2025 20:28

Das Spiel hat damals richtig Bock gemacht.
Generell waren die Naruto Spiele meist überraschend gut. Das trifft nicht auf Anime Umsetzungen zu.