Neverwinter Nights: Enhanced Edition – im Test (PS4)

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Nach den beiden Klassiker-Bundles Baldur’s Gate I & II und Icewind Dale plus Planescape Torment schafft es nun eine weitere RPG-Perle von BioWare zum ersten Mal auf Konsole: das 2002 veröffent­lichte Neverwinter Nights, inklusive zweier großer Erweiterungen und etlichen (Premium-)Modulen – damals nachträglich erschienenen kleinen Zusatz­abenteuern. Ihr erstellt einen Charakter und erlebt eine packende Geschichte in den Rollenspielern bekannten Vergessenen Welten; genauer gesagt ­beginnt Euer Abenteuer in der Stadt ­Niewinter, die von einer schrecklichen Seuche heimgesucht wird – deren Ursprung geht Ihr nach.

Im Gegensatz zu den eingangs erwähnten isometrischen RPGs, deren gezeichnete Umgebungen heute noch stimmig aussehen, ist die 3D-Grafik von ­Neverwinter Nights krass gealtert und wirkt inzwischen fast abstrakt. In der Enhanced Edition sind die Low-Poly-Modelle jedoch sehr sauber, seltsamerweise ist die angenehm große Schrift jedoch pixelig. Die Steuerung funktioniert gut, auch wenn die Menühandhabung altbacken wirkt. Wem also tolle ­Settings und die Geschichte ausreichen, der kann noch immer viele Stunden hochkarätigen RPG-Spaß erleben.

Ein Mehrspieler-Modus für bis zu 64 Spieler je Session ist enthalten, einem Spiel beizutreten klappt jedoch so gut wie nie. Das tröstet nicht über das deutlich schlechtere Preis-Leistungs-Verhältnis hinweg: Im Gegensatz zu den anderen Remake-Bundles erhaltet Ihr hier nämlich nur ein Spiel zum gleichen Preis.

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Anonymous
Anonymous
25. Januar 2020 7:58

Die Schrift ist meiner Meinung nach vollkommen ausreichend, selbst im Handheld Mode bei der Switch.
Was mich aber auch hier geärgert hat ist, daß deutsche Texte + Sprachausgabe erst seperat aus dem E-Shop runtergeladen werden müssen.

6. Januar 2020 22:25

“angenehm große Schrift”?
Der Screenshot macht aber nicht den Eindruck. Sowas dürfte am TV unspielbar sein.

Max Snake
6. Januar 2020 19:39

Mein Lob an Kerstin Meyer für diverse Westliche Rollenspiel Test von Bioware und Black Isle Studio. Gern weiter machen.