NHL 99 – im Klassik-Test (PS)

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N64-Trainer müssen sich mit den vier voreingestellten Taktiken zufriedengeben, die auch nur mit einem Standbild erläutert werden. Während der laufenden Bege­g­nung entscheidet Ihr, wel­che Strategie gerade angebracht ist: Auf Knopfdruck erscheint ein Menü mit den festgelegten Spielzügen für Angriff und Verteidigung. Sitzt gerade ein übler Raufbold auf der Strafbank, wechseln auch die verfügbaren Taktiken.

Auf dem Eis teilt sich die Steuerung in drei Bereiche: Seid Ihr in Puckbesitz, paßt Ihr die Scheibe weiter zu einem Mitspieler oder holt zu einem donnernden Schlagschuß aus. Während Ihr auf den Schußknopf drückt, baut sich eine Power-Leiste auf – je länger Ihr wartet, desto schneller fliegt die Scheibe. Tippt Ihr den Button nur an, versucht der ­Stürmer, den Puck mit einem Schlenzer ins Netz zu befördern. NHL-Profis können natürlich mehr: Hinterlis­tig täuscht Ihr einen Schuß nur an, schickt den Goalie in die falsche Ecke und schiebt die Scheibe in das freie Eck. Steht einer der NHL-“Superstars” frei zum Schuß, feuert er den Puck mit einer Spe­zial­be­we­gung aufs Tor, “nor­­ma­le” Spieler lassen bei diesem Ma­növer einen überraschenden Schuß aus der Dre­hung los. Auf der anderen Seite suchen die Ver­teidiger den Körper­kontakt: Mit ausreichend Schwung holt Ihr gegnerische Stürmer durch einen krachenden Body­check von den Kufen oder hakt und haltet den Angreifer, bis er die Schei­be verliert. Setzt der Gegner bereits zu einem Slap-Shot an, bleibt dem Vertei­diger nur die Möglichkeit, sich mutig in die Schußbahn zu werfen. Geübte Spieler übernehmen schließlich auch die Kontrolle über den Torhüter: Auf Kommando fischt Ihr den Puck aus der Luft und spielt ihn schnell weiter, um ein Bully vor dem eigenen Tor zu vermeiden. Im Überzahlspiel kurvt Ihr flink hinter das Tor, um die Scheibe möglichst schnell wieder in die Sturm­reihen zu bringen.

Die Athleten verausgaben sich im Kampf um die Hart­gummischeibe vollständig. Nach jeder Drittelpause kommen sie zwar erfrischt aus der Kabine, aber schon nach wenigen Spurts keuchen sie erschöpft hinter dem Puck her. Behaltet die Konditions­leiste der Reihen immer im Auge und wechselt bei jedem Bully durch, notfalls verzichtet Ihr auf einen Angriff und tauscht die Reihen fliegend.

Wie im echten Leben durchleben die Stars ­ihre guten und schlechten Tage: Stürmer, die gerade einen „Lauf“ haben werden beim Wechsel farblich gekennzeichnet.

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